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Aincrad

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Samstag, 18. April 2015, 21:40

Liebe Jun

Gott hörte dein Wunsch und es wurde Wahrheit. Nach dem göttlichen Einwirken auf das Universum ist es mittlerweile zur Habitude geworden, dass im Winter die Sonne 16 Stunden lang scheint. Die Umlaufsbahn der Erde wurde so verändert, dass im Winter die Sonne die äquivalente Entfernung zur Erde wieder wettmacht, sodass auch bei Weihnachten und Silvester die Sonne die gleiche Entfernung wie im Sommer hat. Somit bleibt es sowohl während der Sommer- als auch bei der Winterwende genau gleich warm.

All dies geschah, weil du es dir gewünscht hast. Du hast aber in deinem Wunsch die ökonomischen Konsequenzen vergessen. Weil es ständig warm wird, fällt kein Schnee. Skibahnen müssen schliessen, ganz zu Schweigen der arme Weihnachtsmann, der arbeitslos wird. Skisportarten wie Biathlon oder Snowboarden gehören zur Vergangenheit, die olympischen Winterspiele eine Erinnerung... Viel schlimmer sind aber die ökologischen Folgen: Durch die ständige Wärme schmilzt das Eis, Menschen ärgern sich darüber, insbesonders die in den Polarkreisen lebenden Eskimos, die schon bald dahinter kommen, wer hinter diesem bescheurten "ständig warm"-Wunsch steckt: DU! Die Menschen, angeführt von den teufelsbesessenen Eskimos, zetteln schon bald einen Anstand auf. Millionen von Menschen stehen plötzlich vor deinem Haus und wollen zwei Sachen: Erstens mal dein Leben, zweitens deine Ventilatoren, die du im Estrich hast.

Und als ob das nicht schon reicht, erreicht durch die ständige Sonnenstrahlung dein Grab schnell den Schmelzpunkt (weil es aus Holz besteht) und brennt ab. Nach schätzungsweise 100 Jahren ist mittlerweile die ganze Erde zu einer riesengrossen Saharawüste geworden. Die Menschen haben aber in dieser Zeit in der Wissenschaft Fortschritt erreicht und Erfindungen auf den Markt gebracht, die eine dauernde Kühlung und ein kontinuierliches, nachhaltiges Leben auf dieser heissen Erde ermöglichen. Der Wohlstand ist dadurch sogar um ein Vielfaches gestiegen. Nur du profitierst von all den Vorteilen nicht, weil du als "tragischer Held" dieser Szenerie mit dem Leben bezahlen musstest.

Ende *rofl*

Ich wünsche mir eine verlängerte Lebensdauer, möchte gerne auf 200 Jahren kommen. ;)
LG
euer Aincrad

„How old must I have been, when I was obsessed with the fantasy of a steel castle that floated in the sky?
I wanted to leave the ground, to fly to that castle. For a long, long time, that was my only desire...
You know, Kirito-kun, I still believe, that in some other world, that castle truly exists."

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Jun (18.04.2015)

Luda

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Samstag, 18. April 2015, 23:33

Bitte schön. Mit deinem 80. Geburtstag bricht der Dritte Weltkrieg aus. Der 100 Jahre dauert. Du wirst Zeuge von Verwüstung und Tod. Die letzten 20 Jahre darfst du das Chaos ausbaden.

Ich würde gerne ein nie leer gehendes Fass, vom besten Bier auf Erden (Ožujsko pivo) im Keller haben.
Das auch nicht verderben kann.
Und jetzt ein Bierchen..oder auch zwei ... oder drei...oder... :fugly: :beer:
und dieser Wackelkopp muss sein, weil ich ihn so genial finde :jubel:

Arti

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Donnerstag, 30. April 2015, 09:21

Das Konservierungsmittel, dass das Bier haltbar macht, bewirkt eine totale Demenz. Wenn du von diiesem Bier trinkst, hast du nach 5 Minuten vergessen, wie du heißt, wo du wohnst und was du im Kelller wolltest.
Zum Glück aber bist du durch ein Etikett gewarnt. Leider ist dieses Bier so giftig, dass du es niegendwo los wirst. Das Fass bleibt für immer in deinem Keller stehen.

Ich wünsche mir ein Gartenhaus, das keine meiner Wümsche offen lässt, hinsichtlich Beschaffenheit, Standort, Haltbarkeit , Kaufpreis, Funktionalität und Gestaltung. Der Standort besteht weder aus Sumpf oder Treibsand. Kein Krater tut sich auf, der es verschlucken könnte, kein Komet schlägt ein.
Ich will sagen, dass der Baugrund, das Wetter und die Pflanzen sich ganz normal verhalten, wie schon seit Jahrhunderten bisher.
Tanz ist Esperanto mit dem ganzen Körper----Fred Astaire

Jun

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 19:29

Gesagt, getan!
Die böse Fee schenkt es dir gerne. Aber leider nicht dir alleine. Mit dir gemeinsam ziehen sämtliche Expartner, die du je hattest ein, und natürlich deren aktuelle Partnerinnen. Das Haus gibt es nur gemeinsam - oder gar nicht. Verkaufen ist nicht. Die Schenkung ist an die gemeinsame Nutzung gebunden.
Viel Spaß in der glücklichen Kommune :D Oder gab es da etwa doch jemanden, mit dem es nicht im Frieden auseinander gegangen ist, der im Nachhinein doch eher nervig ist, eine eifersüchtige neue Partnerin hat oder ähnliches? Na dann.... :evillaugh:


Ich wünschte mir, dass das Beamen erfunden wäre, damit ich Freunde in entfernten Städten spontaner besuchen kann.

Aincrad

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 20:09

Liebe Jun

Endlich ist es soweit! Dank dem technischen Fortschritt und den klugen Köpfen in Asien gelingt es im Jahr 2022, Teleportgeräte herzustellen. Nach einigen Sicherheitstests und Qualitätsüberprüfungen werden die Dinger auf dem Markt gebracht. Auch muss man sich keine Sorgen mehr um Verbrecher oder Terrositen Sorgen machen, die davon Gebrauch machen könnten, denn diese haben keine Chance, an ein Teleportgerät ranzukommen. Jeder Käufer eines solchen Geräts muss Ausweis und Vorbelastungsregister vorzeigen. Es ist jedem verboten, ein Teleportgerät zu kaufen, wenn er schon vorbestraft ist oder Identitätsdiebstahl vollzieht.

Du als Zivilgehorsame hast natürlich damit kein Problem und kaufst dir im IKEA ein Teleportgerät. Du rufst deine Freundin an, die in Miami Beach wohnt, und auch sie kauft sich ein Teleportgerät. Per Telefon bestimmt ihr den Code und so habt ihr eure Teleportverbindung erstellt. Tatsächlich, nach der Installation probierst du den Code gleich aus und schon findest du dich binnen Sekunden im Teleportgerät deiner Freundin. Sie kann es kaum fassen, als sie dich sieht, und nach Jahren der Ferne umarmt ihr euch wieder fröhlich. Du lobst die Technik über alle Berge und bist ihr unendlich dankbar dafür, dass dieser Traum für dich in Erfüllung gegangen ist.

Eines Abends bricht ein Räuber in die Wohnung deiner Freundin ein. Urplötzlich muss er mal ganz dringend urinieren, doch da das Badzimmer zugesperrt ist - aus welchem Grund auch immer :D - kann er nicht aufs Klo. Weil es dunkel ist, meint er im Teleportgerät eine Baustellentoilette zu sehen. Er öffnet die Türe und indem er sein Arm anlehnt, wird der Transportcode aktiviert und... Bam bam bam... Er ist bei dir Zuhause!!! Du wirst durch das Teleportgeräusch aufgeweckt und rennst zum Teleporter, wo du den Räuber erkennst. Der Dieb, der die Hose runtergezogen hat und in Unterhose steht, bemerkt plötzlich die Situation und als er dich sieht, springt er aus dem Fenster und rennt davon. Das nicht zuletzt, ohne vorher seine Hose ausgezogen zu haben. Deine Nachbarn, ebenfalls durch den Lärm aufgeweckt, alarmieren umgehend die Polizei, die nach wenigen Minuten bei dir erscheint. Irrtümlicherweise halten sie dich für den Einbrecher und glauben deiner Aussage, du wohnst in diesem Haus, nicht. Du wirst abgeführt und verbringst die Nacht im Gefängnis. Am nächsten Morgen kannst du den Missverständnis mit der Polizei klären, die sich sofort bei dir entschuldigt. Um einer Blamage vor den Medien und vor der Öffentlichkeit zu vermeiden, registriert die Polizei den "Überfall" trotzdem in deine Strafakte. Dies hat zur Folge, dass dir dein Teleportgerät entwendet werden muss. Noch am gleichen Tag erscheint ein IKEA-Beamter bei dir Zuhause und mit einem unterschrieben Formular zeigt er dir, dass du als Vorbestrafte kein Recht mehr auf Teleportation hast. Du schaust dem Beamten mit einem fassungslosen Gesicht hinterher, wie er mit dem Teleportgerät in die nebelnde Strasse verschwindet. Damit wars das mit der Teleportation und dem Besuch deiner besten Freundin. Du rufst sie am selben Abend noch an und erzählst ihr die unfassbare Geschichte; die Reaktion deiner Freundin ist nur eine: Hämisches Lachen...

The End :D

Ich wünsche mir, dass ich in jeder, wirklich jeder Situation immer die perfekte Antwort parat habe und von nun an schlagfertig bin.
LG
euer Aincrad

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Jun (07.05.2015)

Jun

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Freitag, 26. Juni 2015, 23:10

Lieber Aincrad, dein Wunsch ist der bösen Fee Befehl!
Du bist von nun an der geistreichste, schlagfertigste Mensch, den diese Erde je gesehen hat! Nie um eine Antwort verlegen, keiner kann dir was! Jemand beleidigt dich? Du hast sofort den richtigen Dreh, um es ihm zurückzugeben und dabei noch gewitzt und sympathisch rüberzukommen! Du erhälst eine Frage in einer Prüfung, auf die du die richtige Antwort nicht kennst? Kein Problem, du bist so geschickt, dass du es schaffst, deinen Professor dahinzulenken, dir stattdessen eine andere Frage zu stellen! Du triffst ein Mädchen, dass dir gefällt und sie spricht dich an? Du hast direkt die richtige Antwort parat, damit sie dahin schmilzt! :love:
Alles, wirklich alles gelingt dir!

Außer.... von dir aus andere Leute anzusprechen. Du kannst leider wirklich nur antworten. Wenn dich keiner anspricht, bist du stumm wie ein Fisch. Schade. :schulterzuck: Dabei hättest du so viel Tolles zu sagen!


Ich wünschte mir, dass ich bestimmte Momente in meinem Leben wie in einem Fotoalbum festhalten könnte und dann bei Bedarf in diese Situationen wieder reinschlüpfen könnte, um sie nochmal zu erleben. Also, noch intensiver als in der Erinnerung, sondern mit allem, was dazu gehört. Sehen, hören, riechen, fühlen... Einfach alles! Natürlich suche ich mir die Situationen selbst aus!

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Aincrad (22.07.2015)

Kate

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Samstag, 27. Juni 2015, 00:26

Kein Problem für die böse Fee. Hiermit überreiche ich dir feierlich das gewünschte Fotoalbum. Du kannst dir jede Erinnerung aus deinem Leben aussuchen und sie so oft wieder erleben, wie du nur willst. Das Album saugt dich einfach durch ein magisches Fenster ein und du befindest dich am Ort der Geschehnisse.

Allerdings gibt es keinen Rückweg aus der Erinnerung. Wenn du also in eine ausgewählte Situation aus der Vergangenheit reinschlüpfst, musst du ab diesem Zeitpunkt ALLES noch einmal erleben. Also auch die unschönen Ereignisse...... Du kannst auch nichts am Verlauf der Geschichte ändern. Erst ab dem genauen Zeitpunkt, an dem du die Erinnerung aus dem Album ausgewählt hast, kannst du dir ein neues Lebensereignis aussuchen...... Falls du noch mal Lust haben solltest auf den ganzen Marathon..... :D

Ich wünsche mir einen Anzug, mit dem ich mich unsichtbar und vollkommen geräuschlos fortbewegen kann. Ich möchte damit auch durch Leute und andere Hindernisse hindurch gehen können, ohne dass sie es merken bzw. ich mir dabei wehtue. Ach ja, wenn ich den Anzug ausziehe, möchte ich selbstverständlich wieder sichtbar, hörbar und massiv sein.
Emily DiDonato - Cindy Crawford - Milla Jovovich - Fei Fei Sun - Anna Ewers - Luna Bijl

GNTM
Vanessa (S3)
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Luisa (S7) - Ivana (S9) - Anna (S9) - Sara (S10) - Christina (S3) - Sara (S4)
Rebecca (S6) - Laura (S7) - Lisa (S7) - Luise (S8 ) - Stefanie(S9) - Katharina (S10)

Aincrad

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Donnerstag, 23. Juli 2015, 16:10

„Ich wünsche mir einen Anzug, mit dem ich mich unsichtbar und vollkommen geräuschlos fortbewegen kann. Ich möchte damit auch durch Leute und andere Hindernisse hindurch gehen können, ohne dass sie es merken bzw. ich mir dabei wehtue. Ach ja, wenn ich den Anzug ausziehe, möchte ich selbstverständlich wieder sichtbar, hörbar und massiv sein.“ - Kate

Liebe Kate, hier deine Geschichte:

Nach Jahren der Forschung, Entwicklung und Zusammenarbeit mit Dolce & Gabbana, stellt eine amerikanische Firma namens „NBNB“ ihr neustes Produkt auf den Markt: Einen unsichtbaren Anzug. Dieses noch nie zuvor gesehene Kleidungsstück ist schon bald die grösste Sensation seit der Jahrtausendwende und dem Aufsteigen im Musikgeschäft von One Direction.

Die Eigenschaften dieses Anzugs sind unglaublich:
• Nebst der totalen Unsichtbarkeit kann die Person durch Gegenstände und Menschen hindurchgehen
• Mit der im Anzug integrierten „X-Ray“-Funktion kann man sogar die Organe der hindurchgehenden Person blicken
• Das Fortbewegen wird nicht hörbar sein. Komplett lautlos, besser als bei Geheimagenten. Selbst James Bond wirkt auf die anzugstragende Person wie eine Lachnummer
• Als Bonus-Feature zum Anzug sind 20% Rabatt für jeglichen Artikeleinkauf bei Dolce & Gabbana garantiert

Auf der ganzen Welt wird schon bald über nichts anderes als über den unsichtbaren Anzug geredet, der jegliche Träume wahr werden lässt. Das Tutorial-Video zum Kleid wird über Facebook und Twitter überall auf den Globus geteilt und auf Youtube hat es schon mehr Klicks als „Gangnam Style“.

Dazu muss man noch sagen, dass der unsichtbare Anzug nicht die erste grosse Erfindung dieser Art von „NBNB“ ist. Vor einiger Zeit brachte die Firma verschiedene Kleider - von Mützen bis Socken - auf den Markt. Diese Kleider besassen die Fähigkeit, je nach Wunschdenken des Trägers plötzlich vom Körper abzufallen. Diese Idee wurde entwickelt, nachdem von Berichten des Amtes für Gesundheit herausgegangen war, dass die Prozentquote von Striptease-Unfällen aufgrund von Kleiderverhedderung und Bananenschalen auf den Boden jährlich zunimmt. Doch dank den „NBNB“-Kleidern, die nach Wunsch des Trägers vom Körper abfallen, verlaufen die erotischen Shows der Frauen an ihren Schnuggis heutzutage wesentlich unfallfreier. (Nur die Bananenschalen bleiben ein Problem.) Dieses Marketingkonzept brachte „NBNB“ einen Bombenerfolg ein. Und mit der Erfindung des totalen, unsichtbaren Anzugs soll nun der endgültige Durchbruch gelingen.

Kommen wir nun zu deiner Geschichte, liebe Kate. Auch du bist wie jeder andere auf der Welt vom unsichtbaren Anzug hin- und hergerissen. Zwar besitzt du in deinem Schrank genug Roben von Versace und von italienischen Stränden gekaufte Gucci-Taschen, die gefälscht sind. Aber ein Anzug, der dich unsichtbar macht, das ist dein Traum. Und Träume sollte man bekanntlich hinterherjagen.

Doch bevor du dir weitere Gedanken ausmalst, wird dir ein Problem bewusst: Der unsichtbare Anzug soll eine Menge Geld kosten. Du gehst im H&M, Sparte „besondere Kleider“, und siehst vor deinen Augen den unsichtbaren Anzug. Dich triffts wie eine Faust ins Gesicht, als du auf den Preiszettel starrst: Der Anzug kostet sage und schreibe 1 Milliarde Dollar! Oh je, habe ich so viel Geld, fragst du dich. Du gehst wieder nach Hause und isst deinen aus Marzipan bestehenden Sparschwein. Drin waren nur knapp 3 Euro, und das reicht bei weitem nicht. Und mit deinem Verdienst als Model (ja Kate, du bist Model ;)) kommst du auch nicht an die Summe heran.

Du überlegst dir ganz tief: Was will ich vom Leben? Das ganze Leben im Modebusiness arbeiten? Was ist das für eine Monotonie? Mit dem unsichtbaren Anzug hingegen würdest du wie Peter Parker als Spiderman oder Bruce Wayne als Batman unerkannt durch die weite Welt reisen und sogar gegen Bösewichte kämpfen können. Unendliche Möglichkeiten stünden dir offen. Dir ist klar, was du willst, und du setzt alles auf eine Karte. Du kündigst bei One Eins Management und von nun an dreht sich alles um die Beschaffung des unsichtbaren Anzugs.

Arbeitslos stehst du da und denkst, wie du an den Anzug kommst. Ein Lottogewinn würde nicht reichen und Banküberfälle müsstest du unzählige machen, um an eine Milliarde Dollar ranzukommen. Da hast du plötzlich eine Idee, wie du den Anzug kaufen kannst. Die Idee ist skrupellos, aber durchführbar. Du guckst im Internet auf Wikipedia, wer die reichsten Menschen der Welt sind und druckst die Liste aus. Du klebst die Liste auf deiner Hauswand, nimmst ein Dartpfeil, und schiesst auf die Liste. Der Pfeil landet bei „Donald Trump“. Du weisst jetzt, was du tun musst.

Mit deinem verbliebenen Geld reist du nach Amerika und kaufst dir einige reizvolle Kleidungsstücke, um Donald Trump zu beeindrucken. Du planst nämlich, dich als Universitätsstudierende auszugeben und mit Donald Trump in seinem Büro in Washington ein Interview durchzuführen. Diese Idee hast du dir von „Fifty Shades of Grey“ abgeguckt. In Washington angekommen bittest du der Sekretärin, ein Interview mit Mr. Trump zu haben. Die Sekretärin bringt dich in seinem Büro, wo Donald Trump auf dich wartet. Danach beginnt das Interview. Deine erfundenen Fragen beantwortet Trump gekonnt, du konzentrierst dich jedoch auf deinen Reizen. Ein wenig Beinüberschlag hier, ein wenig Finger in den Mund dort… und schon bald merkst du, wie Trump dich nervös anglotzt. Nach dem Interview tauscht ihr noch eure Handynummern aus.

Was folgt, ist ein Wirrwarr zum Verrücktwerden. Du und Donald Trump verabredet euch immer häufiger, was auch in den Klatschzeitschriften erscheint. Trumps Ehefrau Melania Knauss ist darüber gar nicht erfreut. Zwischen Trump und Knauss folgt ein Zoff, der sich gewaschen hat. Schliesslich führt dies zur Scheidung zwischen den beiden. Und kurz nach der Scheidung heiratest du Donald Trump in einer US-amerikanischen Kirche; unter den Gästen ist sogar Heidi Klum, deine Heldin aus GNTM. Ihr macht sogar ein Selfie miteinander. Heidi postet es auf Snapchat und damit weiss jeder, wer du bist.

Nun bist du mit Donald Trump verheiratet und weltberühmt. Dein Plan ist tatsächlich aufgegangen. Du liebst den Kerl nicht im geringsten, bist aber jetzt eine vermögende Milliardärsfrau. Jetzt kannst du dein Traum erfüllen. Von Paparazzi verfolgt gehst du im nächsten H&M und kaufst dir, nach so langer Zeit des Kämpfens, Betrügens und Schauspielerei, den unsichtbaren Anzug. Die Paparazzi sind schon bald kein Problem mehr, denn Zuhause angekommen, ist der grosse Moment da: Du ziehst den Anzug an, gehst zur Kontrolle vor dem Spiegel und tatsächlich: Du siehst dich nicht. Als Abschluss deines Planes schreibst du noch einen Abschiedsbrief an Donald, wo du ihm sagst, dass er ein toller Mensch ist, aber eure Ehe nicht funktionieren kann. Danach verlässt du Washington und als unsichtbare Frau verlässt du die Stadt, um wie Robinson Crusoe auf Abenteuer in die weite Welt zu gehen.

Deine Tage sind spannender denn je. Mal beobachtest du unbemerkt die Tiere in der freien Natur und kannst so beispielsweise die Federn eines Pfaues hautnah bewundern. Ein ander Mal packt dich die Neugier und du schleichst dich durch offene Fenster in die Häuser anderer Menschen und guckst, was sie in ihren vier Wänden machen und wie sie sich verhalten. So konntest du einmal die Erfahrung machen, wie eine 30jährige hübsche Brünette nach ihrer Arbeit nach Hause kam und plötzlich anfing, mit ihren rund zehn Pythonschlangen zu reden. Menschen haben auch komische Angewohnheiten, sagst du dir. Und mehrere Male rettest du die Stadt vor Bösewichte, die sich überhaupt fragen, wer sie eigentlich aufgehalten hat, da sie niemand sehen. Auch die Polizei ist unwissend, bei wem sie sich für die Hilfe bedanken soll und stellt auf ihrer Facebook-Seite den Post „Wer uns auch immer unterstüzt hat, der möge morgen seine Belohnung abholen“. Kein Wunder, dass sowohl Kinder, Senioren als auch von Grab auferstandene Draculas am nächsten Tag bei der Polizei erscheinen und sich als den Retter des Tages ausgeben…

Unglaublich, was du alles erlebst. Das ist Leben, sagst du dir, und so vergeht Tag für Tag, ohne dass es dir langweilig wird. Doch währenddessen braut sich was zusammen…

Dein Noch-Ehemann Donald Trump befindet sich zurzeit in den Vorbereitungen für die Präsidentschaftswahlen 2016. (Was auch wirklich so ist.) Angeblich setzt er all darauf, Präsident zu werden, so gross ist seine Hoffnung, dass er sogar deinen unverständlichen Abschiedsbrief und dein Verlassen überlebt hat. Von Stadt zu Stadt zieht Donald Trump und zerreisst die Menge mit charismatischen Vorträgen in seinen Bann. Doch Donald Trump hat die Rechnung ohne Arnold Schwarzenegger gemacht. Der supergebräunte Muskelprotz hat beschlossen, sein ödes Leben als Schauspieler aufzugeben und sein Glück als US-Präsident zu versuchen. Nach einem Jahr der Vorträgen, Reisen, Plakate und unzähligen Versprechen die sowieso für die Katz sein werden, finden die Wahlen statt. Das Ergebnis ist eindeutig: 90% stimmt für Schwarzenegger ab, der Rest der Stimmen an die anderen Kandidaten, davon keine Stimme an Trump. Auf den Strasseninterviews erzählen die Bürger, dass sie Schwarzenegger ausschliesslich wegen seines Akzents gewählt haben. Wenn Arnie spricht, erinnert er sie an Österreich und nicht an die USA, was irgendwie beruhigend auf die US-Bürger wirkt, da die USA immer in den Schlagzeilen ist und die Einwohner ihren Ruf fürchten.

Donald Trump fällt aufgrund der Niederlage in tiefen Kummer. Sein Geld hat er für die Wahlen verpfuscht und seine Frau, Du, ist spurlos weg. Eines Tages schlendert er durch die einsamen Strassen von Washington und trifft seine Exfrau Melania Knauss wieder. Er spürt, dass es immer noch funkt, und die beiden verlieben sich wieder. Sie wollen wieder heiraten, doch Donald muss sich zuerst von dir trennen. Er beantragt die Scheidung. Aufgrund eines neuerschaffenen Gesetzes des Präsidenten Arnold Schwarzenegger, das besagt, die Ehefrau kriege bei einer Ehespaltung kein Cent und ihre Unterschrift sei nicht notwendig, ist die Scheidung in den USA so einfach wie noch nie. Trump scheidet sich von dir, behält das ganze Geld und heiratet dann wieder seine Ex-Frau.

Du ahnst von dem alles gar nichts, bzw. es kümmert dich gar nicht. Du hast den Anzug und hast weiterhin Unmengen von Spass, bis du mal eine Pause legst und dein Anzug ausziehst. Da entdeckst du ein Fleck auf deinen Anzug und spuckst kurz auf die Stelle, als sich plötzlich ein Loch bildet. Du verpasst dir selbst eine Ohrfeige, denn du hast vergessen, dass der Anzug aus Zuckerpapier besteht und auf Speichel sich die Zuckermembran auflöst. Nun hast du ein Loch im Anzug und bringst es bei der nächsten H&M-Reparaturstelle. Dort erzählt man dir, dass die Reparatur die Hälfte des Anschaffungsbetrags kostet, also 500 Millionen Euro. Du möchtest gerade mit deiner VISA-Mastercard von der American Express bezahlen, als die Kreditkarte nicht funktioniert. Zögernd versuchst du es nochmals, aber nichts. Ohne die Bezahlung kannst du den Anzug nicht mitnehmen. Nervös entschuldigst du dich und versprichst, am nächsten Tag vorbeizukommen.

Als du nach Washington zurückkehrst, um eine Erklärung zu finden, siehst du Donald Trump und Melania Knauss Hand in Hand und ahnst schon Schlimmes. Du gehst zu deinem Anwalt und dieser klärt dich über die Situation auf: Donald hat sich von dir geschieden und aufgrund des Schwarzenegger Gesetzes hat er das gemeinsame Geld allesamt gekriegt. Du schaust ins Leere und kannst es nicht glauben: Du bist pleite. Und den unsichtbaren Anzug wirst du nie mehr zurückkriegen.

Es bricht eine Welt für dich zusammen. Da du sowieso nichts mehr besitzt, schmeisst du deinen ganzen Frust an Arnold Schwarzenegger und seinem Gesetz, der dir das Leben ruiniert hat. Du bist noch in den USA und kaufst dir von dem Geld, dass du durch Blutspende gekriegt hast, in einem Waffenladen legal eine Schrottflinte. Bei seinem Besuch ins Fitnesszentrum willst du Arnold Schwarzenegger erschiessen. Doch der Präsident, der gerade an einem Rudergerät seinen Knackpo trainiert, erblickt dich und urplötzlich verwandelt er sich in einem Androiden namens Terminator. Er rennt auf dich zu, klemmt dich zwischen seinen durchtrainierten Pobacken ein und zerrt dich so vor Gericht. Dort wirst du des versuchten Mordes und Landesverrates angezeigt und vom Richter zu lebenslangen Haft verurteilt. Am Tag XY ist es so weit, du wirst in die Einzelzelle gebracht und verbringst dein restliches Leben dort. All dies wegen eines unsichtbaren Anzugs…

(Director’s Cut Ending: Du stirbst nach vielen Jahren des Gefängnisses in deiner Zelle. Da du aber trotz deines abscheulichen Plans ein guter Mensch und ehrlicher Arbeiter gewesen bist, kommst du in den Himmel. Dort wartet Gott auf dich, doch du kannst ihn nicht sehen… Denn zuvor hat Gott einen kurzen Sprung auf die Erde gemacht und sich einen unsichtbarer Anzug gekauft…)

ENDE

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Ich wünsche mir eine Brücke, mit der man nachts von der Erde zum Mond spazieren kann… :rolleyes:
LG
euer Aincrad

„How old must I have been, when I was obsessed with the fantasy of a steel castle that floated in the sky?
I wanted to leave the ground, to fly to that castle. For a long, long time, that was my only desire...
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Kate (23.07.2015)