Fashion Talk Show

  • Elite hat Women übernommen ... Und das schon lange!


    Manchmal steh ich auf dem Schlauch. Und manchmal komme ich scheint's gar nicht mehr runter ... Ich weiß noch, dass ich irgendwann im letzten Jahr die Eite-Weltkarte gesucht habe, die mir vor ein paar Jahren so schön anschaulich machte, was für ein verdammt großes Network Elite ist. Da musste ich auf die Wayback-Maschine zurückgreifen, weil Elites Web gerade under construction war. Jetzt hab ich's mal wieder versucht - und finde eine Homepage, die mir den Zugang nicht bloß zum alten Elite-Network plus Society in New York eröffnet, sondern auch noch zu "Women - Milan/New York/Paris", "Supreme - New York/Paris" und "Women360 - New York/Paris".


    Wie bitte? Seit wann denn das? Ein Artikel aus wwd klärt mich auf, dass Women/New York und Women/Paris schon 2013 übernommen wurden, und Women/Milan im letzten Herbst.


    Sie sollen ja unabhängig voneinander arbeiten ... Dennoch werd ich mir wohl künftig verkneifen, von den "beiden" weltgrößten Modelagenturen zu reden.


    Wahrscheinlich schaun mich jetzt alle verwundert an. "Was, das wusstest du nicht?"

    Ich trau mich mal trotzdem, das zu posten ;)

  • Nee, ich wusste das auch nicht. ^^ Danke dafür. :)

    "You can do whatever you dream of. You just need to be determined and not be scared to go all the way. Get up, get out, motivate yourself and be inspired. What are you waiting for?" (Rianne van Rompaey)

  • Man hat sich inzwischen ja schon daran gewöhnt, dass schon im Monat vor dem Start der Big4 die Review Liste der Vogue zur Spring-Summer-Season mit zwei bis drei Dutzend Berichten und Galerien gefüllt ist. Seit Alexander Wang und Narciso Rodriguez den Big4-Rhythmus verlassen haben, ist das für mich auch zu einem Bild für den Niedergang der New York Fashion Week geworden. Ich bin gespannt, ob und wie Tom Ford als neuer CFDA-Vorsitzender das Blatt wenden wird. Vielleicht hat seine Initiative ja Erfolg und nächstes Jahr sind Wang und andere wieder mit an Bord.


    Erst einmal gab es gestern für mich ein neues Zeichen des Niedergangs: das Video zur SS20-Kollektion von Nicholas K von der Barcelona Fashion Week. Eine tolle Show, genau das, was ich mir von dem Label schon länger erhofft habe. Ich setze gleich mal einen vorübergehenden Media-Link hierhin, als Empfehlung:


    Nicolas K SS20 - 080 Barcelona Fashion Week -


    Die Designer Nicholas and Christopher Kunz sind eine Geschwisterpaar (Schwester und Bruder, zur Vermeidung von Missverständnissen gesagt) aus Arizona, die über längere Zeit einer der ersten oder sogar die erste Show des New York-Kalender zeigten. Für mich immer ein Highlight, das ich in die Rubrik Stadtindianer-Fashion gepackt hatte - bis dann eine Kollektion kam, mit der sie direkt thematisierten, in der Nähe eines Apachen-Gebiets aufgewachsen zu sein. Seitdem sage ich lieber "urban fashion", grins. (Alisar ist SS17 für sie gelaufen.)


    Vor zwei Jahren hat ein Brand ihr Design-Studio und große Teile ihres Archivs zerstört. Seitdem gab es nur Lookbooks zur Fashion Week. Jetzt endlich die erste neue Show (wenn ich's richtig sehe) - aber statt New York, wo sie für mich so gut hinpassen, zeigen sie in Barcelona. Für Barcelona aber ein gelungener Coup.




  • Hab gerade die Website von Philosophy di Lorenzo Serafini besucht ... und dann ganz unten einen "visit alberta ferretti"-Link gefunden. Auf deren Seite gibt's wie erwartet den entsprechenden Link zurück. Konzernpolitik. Ich kannte die Verbindung nicht, wusste nur, dass zur von Ferretti gegründete Aeffe Group auch Moschino gehört und eine connection auch mit Gaultier besteht.


    Jetzt gerade bin ich dankbar: denn so hab ich den wunderschönen aktuellen Eingangsfilm zur Website von Ferreti gefunden. Ich liebe solche Fashion-Filme.+



    Edit:

    Ach nee, ich wusste das doch mal, hab's nur vergessen. Philosphy ist ja von Alberta Ferretti gegründet worden. Als Alberta die Leitung abgab und Philosophy den Beinamen "by Natalie Ratabesi" bekam, gab's Artikel zur Geschichte des Unternehmens. Später kommt mit Lorenzo Serafini ein Designer mit starker Handschrift, prägt einen eigenständigen Charakter des Labels ... und dann wird das Vorhergehende leicht vergessen.


    Aber die Geschäftspolitiken gehen schon auch in die Richtung. Vom Juni 2013 hatte ich mir einen "About"-Text kopiert. Sowas gibt es auf der heutigen Seite nicht. (Oder hab ich's bloß nicht gefunden? Das Finden wird auf solchen Websites ja auch nicht gerade leichter ...)


    Fun Found: die Elle hat noch einen - man kann sagen: informativen - Steckbrief von Philosophy aus der Zeit von "by Alberta Ferretti" auf ihrer Site. Von da erfahre ich, dass Philosophy 1989 ursprünglich unter dem Namen "Jeans Philosophy" gegründet wurde.

  • Spot the Catwalk-Crasher! Ein Komödiantin ( Marie S'infiltre :) ) hat sich ins Chanel-Defilée eingereiht und ist natürlich (wie auch die aufgescheuchten Wachmänner) dabei gefilmt worden. (Für die Eiligen: 0:18, 0:25 und 0:40)


    Und noch eine ganz coole Nachricht, nee nicht Pelz-Ban in California, sondern mal ein querköpfiger Designer: Nachdem Trump medienwirksam mit dem LV-CEO eine Louis-Vuitton-Fabrik in Texas eröffnete, meldet sich LV-Chefdesigner Nicolas Ghesquière mit einem Protest gegen politische Vereinnahmung. Ein Schelm, wer da denkt, der Hastag danach wäre politisch gemeint - es sollte sicher nur ein Witz sein. :)

  • Ein Nachtrag zur Kurzhaar-Trend-Frage. Im Thread zu Céline Bethmann gab es Aufregungen und Überzeugungsworte wie "Models haben lange Haare", "Kurzhaar-Frisuren machen nur 2-3% auf den Laufstegen aus" und ähnliche. Während der Trend der letzten Saison ein ganz andres Bild zeigte.


    Ich hab darauf mit einer Übersicht zu den Top20 der meistgebuchten Laufstegmodels der vergangenen Saison geantwort (Link dahin) mit dem Befund:



    Das Ranking basierte auf der Datenbank von models.com zum (damals noch laufenden) zweiten Halbjahr 2019. Die Datenbank (jetzt unter diesem Link zu finden) enthält eine recht verlässliche Verbuchung von Schauen

    - der sog. "Big4" (die Ready-to-Wear-Schauen aus New York, London, Mailand, Paris)

    - der Haute Couture-Schauen

    - und der sog. Resort-Schauen großer Modehäuser


    Zur Bewertung der Daten muss man sagen:

    - aus den Big4-Schauen ist insgesamt deutlich mehr erfasst als z.B. in die Vogue-Reviews eingehen; deutlich über 90% der Schauen, die im offiziellen Kalender der Fashion Weeks aufgeführt sind, und dazu oft interessante Ergänzungen. (Werbeveranstaltungen von Handels- und Beauty-Konzernen wie H&M oder L'Oreal sind oft ebenso eingeschlossen wie Lingerie-Präsentationen. Prozentual bleibt die Zahl dieser Veranstaltungen insgesamt unter 2%; da ist viel Geld im Spiel, aber angelockt werden vor allem Ex-Größen des Modelsbusiness, die inzwischen meist keine Top-Platzierungen im Model-Ranking mehr erzielen.)

    - der Anteil der Big4-Schauen für die Gesamtstatistik liegt nach meiner Schätzung klar über 80%. Die Ready-to-Wear-Schauen bilden jedenfalls klar das Schwergewicht der Statistik.

    - Bei den Couture-Schauen macht sich noch eine US-Dominanz der Netz-Kulturen bemerkar, aber allmählich wird die Warnehmung der Schauen vollständiger. Für die Haarlängen kann man sagen, dass viele Couture-Schauen mit dem Fokus auf Abend- und Festroben eine größere Neigung zu traditionellen Frauenbilder pflegen. Wenn sich hier etwas verschiebt, dann eher zu Lasten von Kurzhaarigen.

    - Resort-Schauen sind die Domäne (und das Konkurrenzmittel) der reichen Modehäuser. Hier macht sich deren Einfluss schon bemerkbar; aber da z.B. Dior und Chanel sehr unterschiedliche Wege gehen, dürfte sich auch durch diesen Einfluss im Gesamteggelt wenig verschieben.



    Ich halte jedenfalls die Gesamtstatistik von models.com inzwischen für belastbar.

    (Es gibt dazu eine wählbare Alternative für "Topshows". Da habe ich eher Fragezeichen, mit deren Auswahl bin ich nicht immer einverstanden. Aber Seitenblicke darauf zeigen, dass die Resultate sich zugunsten der Kurzhaarfrisuren verändern, allerdings aufgrund der Resultate von schwarzen Models.)


    Was aber für die Zählung zu ergänzen ist: Die in der Ranking-Ünersicht verwendeten Modelbilder sind gelegentlich veraltet und weisen noch als langhaarig aus, wer inzwischen kurzes Haar trägt. Alina Bolotina habe ich ab der letzten Saison zu den Kurzhaarfrisuren gerechnet, zwei andere früher langhaarige Models in die Rubrik des mittellangen Haars eingeordnet.


    (Alina gehört zu den Models, die als Langhaarige zu Topmodels wurden und inzwischen den Kurzhaar-Trend verstärken. In den Top10- bis Top50- Rängen der Statistik fällt das in absoluten Zahlen nur wenig, in Protenzahlen wohl aber merklich aus. - Übrigens muss man immer mit bedenken, dass der Trend durch auffällige Sonder-Erscheinungen verstärkt wird, die in der Statistik nicht zum Tragen kommen: Sara Blomquist hat ein beachtliches Comeback als Kurzhaarige gefeiert; und die älteren Models, die in wachsendem Maß wieder mitlaufen, tragen sehr häufig mittellanges oder kurzes Haar.)


    ***


    In Ergänzung meiner November-Recherche habe ich jetzt noch mal durchgezählt, wie sich die Verteilung in den letzten vier Saisons darstellt. Dabei habe ich eine Top10- von der Top50-Wertung getrennt, und bei den Kurzhaarigen die Verteilung von Weißen/Schwarzen einbezogen. Zur Orientierung dür Nicht-Spezialisten habe ich die SS-Saisons mit "Sep" für September-Schauen und die AW-Saisons mit "Feb" für "Februar-Schauen" bezeichnet.


    Saison - Ranking: lang - mittel - kurz ( Anteil weiß/schwarz)


    Sep 19 - Top 10: 3 - 3 - 4 (3/1)

    Sep 19 - Top 50: 27 - 9 - 14 (5/9)


    Feb 19 - Top 10: 8 - 2 - 0 (-)

    Feb 19 - Top 50: 29 - 8 - 13 (4/9)


    Sep18 - Top 10: 7 - 2 - 1 (0/1)

    Sep18 - Top 50: 34 - 5 - 5 (1/4)


    Feb 18 - Top 10: 6 - 3 - 1 (0/1)

    Feb 18 - Top 50: 33 - 9 - 8 (3/5)


    Alle Zählfehler gehen natürlich auf mein Schand-Konto. Unabhängig davon wird man aber wohl nicht übersehen, dass sich zwei größere Verschiebungen zeigen:

    - in den Top 50 haben sich die Platzierungen der Kurzhaarigen von 2018 auf 19 etwa verdoppelt

    - in den Top 10 sind nur in der letzten Saison kurzhaarige Weiße notiert und mit einem Mal gleich drei!


    Ebenfalls auffällig:

    - Langhaarige Models haben in der letzten Saison nur noch knapp die Mehrheit unter den Top 50, und sind in der Top 10 deutlich in der Minderheit. (In der Top 10-Wertung unter "Topshows" sind gar nur 2 langhaarige.)

    - die Zahl der schwarzen Models ist 2019 gestiegen und verstärkt den KurzhaarTrend.

    - die Zahlen von September 2018 enthalten einen Knick in der Tendenz.


    Solche Trends bleiben dem Amateurblick auf (ausgewählten) Schauen verborgen (und dem Nicht-Schauen-Schauer sowieso ganz ;) ) . In der Fashion-Szene werden sie dafür um so hektischer beachtet. Gerade Haartrends bieten wunderbares Material für ständig neue Medien-Aufgeregtheiten. Aber die Booker in den Agenturen nehmen das schon auch verstärkt wahr. Sowas gehört zu ihrem know how. Von daher gibt es zu jedem aktuellen Trend immer viele Kopisten. Nur setzt sich längst nicht jeder Trend auch längerfrsitig durch.


    Trendmeldungen als Zukunfts-Voraussagen zu nehmen ist fragwürdig. Jeder darf (und sollte vielleicht auch) Skepsis pflegen. Aber allgemeine Weisheiten wie "Models haben lange Haare" sind in dem wechselhaften Geschäft noch viel schneller über den Haufen geworfen.


    qed

  • Wie die Dinge so zusammenfallen. Armani zeigt seine Show wegen der Corona-Krise ohne Publikum, in Paris werden einzelne Vorführungen ganz abgesagt (auch da war es nur eine Frage von Tagen und es hätte deutlich mehr oder gar alle erwischt).


    Und in der gleichen Saison kommen die ersten Virtual Runway-Präsentationen ins Programm. Rami Kadi hatte es schon zu den Coutures gemacht, weil er vermutlich die Paris-Kosten scheute und Dubai für arabische Designer deutlich gewinnt. Das Vrai-Magazine ergänzt in seiner Review noch "as a way to reduce its carbon footprint" - aber dazu gäbe es vermutlich ja auch andere Hebel ^^ Aber das lesen immerhin auch einige, deren Kleiderschränke aus Petro-Einnahmen finanziert sind.


    Einige der Bilder, die dort angefügt sind, haben schon die Qualität von guten Puppen. Die beigefügten "backstage"-Aufnahmen waren dann aber kein Gag, sondern verrieten, dass die Puppen noch echte Models waren.


    Einen Schritt weiter ging auf den prêt-à-porters dann Anaïs Jourden, die im Hintergrund einer Bühnenpräsentation die Kollektion als gefilmten virtual runway mit vollständig animierten Models einspielte. Auf der Bühne gab's Live-Gesang, begleitet von Models, die sich in den Outfits kurz neben die Sängerin stellten, und groß über ihnen lief die VR-Show ab. Online gestellt wurde ein Video, dass die Vorführung als Ganzes zeigt - wobei dann die live gezeigten Kleider abr kaum zu erkennen waren...


    Übermorgen dann können wir Fashion Shows haben, in denen wir selber mitlaufen. :)

  • Die Haute Couture Schauen F/W 2020 und die Menswear Schauen S/S 2021 in Paris und Mailand wurden abgesagt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben:

    https://www.gq-magazin.de/mode…weeks-in-der-corona-krise


    Auch fangen einige Textil- und Parfümhersteller an, ihre Produktion umzustellen:

    https://www.tagesspiegel.de/th…utzkleidung/25677674.html


    Die Sommerkollektionen liegen jetzt wie Blei in den geschlossenen Läden. Und selbst wenn die Läden wieder geöffnet sind, werden die Leute eher lebensnotwendigere Güter kaufen anstatt Luxuswaren. Die Kerings und LVMHs dieser Welt mögen das überleben, aber viele kleinere Labels nicht.

  • Danke für die interessanten Links zu den digitalen Fashion-Shows.

    London startet demnach schon am 12.6.:

    Zitat:

    "..Angesichts der Covid-19-Lage wird die London Fashion Week am 12. Juni 2020 in digitaler Form über die Bühne gehen, während der ursprünglich geplanten Periode der London Fashion Week Men’s. Die digitale Plattform londonfashionweek.co.uk wird für diesen Anlass neu lanciert."


    (Link v. Ohja...: https://bellevue.nzz.ch/mode-b…l-besichtigten-ld.1552824)

  • Die London FW hat auch schon eine schedule der digitalen Events vom 12.-14.Juni veröffentlicht. Ich denke, das wird interessant sein zu sehen, wohn die Reise der digitalen Präsentationen gehen könnte. Sie wittern eine Chance und strengen sich an.


    Ist aber alles bislang sehr auf Anfang. Stockholm hatte im Sommer 2019 seine Fashion Week abgesagt, und denkt über nachhaltige Präsentationen mit geringerem C02-footprint nach. In Moskau hat man Anfang April auf digitale Fashion Week umgestellt, wobei der Verband alle Kosten übernahm. Das Londoner Programm jetzt wirkt auf mich so breit, dass ich dort ebenfalls Verbands-Unterstützung vermute.


    Auch die FHCM hat jetzt ein digitales Ersatz-Angebot für die abgesagten Haute Couture-Schauen angekündigt. Es soll vom 6.-8.Juli stattfinden. Im Download-Angebot ist bislang allerdings noch nichts weiter enthalten ;)


    Auch in Mailand hat man Anfang Mai schon eine Digital Fashion Week vom 14. bis 17. Juli (7.!) angekündigt. Da hab ich allerdings keine news. Einer sehr interessanten Darstellung nach ist der Verbands-Präsident wohl damit beschäftigt, sich um die Zukunft des Formats ab 2021 generell zu sorgen. Kerings Flagschiffe machen ferade Soregen: zuerst hat Saint Laurent die September-Schau in Paris abgesagt, und dann zog Gucci mit einer Ankündigung nach, derzufolge man überhaupt aus dem bisherigen Fashion-System aussteigen will. Es klang, als wären fanz selbständige Termine angedacht. Von andren Seiten bekommt er Druck, díe Notregelung für sen jetzigen September, das Zusammenlegen von Männer- und Frauenschaue, zur Dauerlösung zu machen; ebenso wird erwogen, die Notlösungen zum Verlauf der jetzigen AW- und der kommenden SS-Saison zum Vorbild eines neuen Systems zu nehmen, wo die lange schon fertiggstellten Kollektionen erst kurz vor zum Verkaufsstart mit Schauen beworben werden.


    Was heißen sollte, dass wir die AW-Schauen, die wir Februar/März gesehen haben, in Zukunft im September hätten ... was aber nicht nur die Fashion-Magazne ausbooten würde, sondern auch viel später käme als gegenwärtig der Verkaufsbeginn der Kollektionen ... Also jede Menge unklare Neu-Konzeptione, alle vorwiegend vom Druck motiviert, jetzt gerade über die Runden zu kommen.


    ***


    Und dann hibt's noch solche Nachrichten wie vo,m Umzug der Premium Messe von Berlin nach Frankfurt. Frankfurt hat die IAA verloren und ködert mit viel Geld das kommerzielle wichtigste Event der Berliner Fashion Week...


    Mal abwarten, was das ergibt. In Deutschland ist Mode zuerst ein Teil des Messegeschäfts, entsprechend jammern sie hier in Berlin erstmal nur über diesen Aspekt. Das Ding, wo Günni seine Mädel unterbrachte, die MB-Fashion Week als Schaufenster-Veranstaltungsreihe, ist von diesem Umzug erstmal nicht betroffen ... fällt aber jetzt auf jeden Fall aus.

  • Ich finde die Puppe zwar nicht gruselig und die Bilder sogar ganz schön, aber das ist eben nur mal was zur Abwechslung und als besonderer Blickfang. Bei mehr davon hätte man sich ganz schnell sattgesehen und würde wieder nach "echten" Menschen verlangen.

  • Fun Fact: Der Instagram Account von „Noonouri“ kommentiert öfter die Fotos von Heidi - sie folgen sich glaube ich sogar gegenseitig. :~D

    Sowas ist doch heutzutage nichts Neues:


    In Japan gibt es seit vielen Jahren eine computeranimierte (bzw. für Auftritte dann holographische) Pop-Ikone: Miku Hatsune.


    Der Final Fantasy Charakter Lightning Farron hat 2016 schon für Louis Vuitton gemodelt.


    Ebenfalls seit 2016 existiert Miquela Sousa (Lil Miquela), eine virtuelle Sängerin, Influencerin und Model.


    Balmain arbeitete 2018 auch mit drei CGI Models: Shudu, Margot und Zhi.


    Ob das die Zukunft des Modelns ist? Ich denke nicht. Aber ich kann verstehen, warum CGI Figuren als Models eingesetzt werden. Es wirkt futuristisch, utopisch, unglaublich und bringt eben viel Publicity. Ich sehe es eher als Marketingstrategie an und nicht als richtungsweisende Ereignisse der Modewelt. ^^o

  • Ob das die Zukunft des Modelns ist? Ich denke nicht. Aber ich kann verstehen, warum CGI Figuren als Models eingesetzt werden. Es wirkt futuristisch, utopisch, unglaublich und bringt eben viel Publicity. Ich sehe es eher als Marketingstrategie an und nicht als richtungsweisende Ereignisse der Modewelt. ^^o

    Kann ich so unterschreiben

  • Ich finde sie in der Kombination mit Mode einfach gruselig. Teilweise auch wirklich gruselig im eigentlichen Wortsinn, das ist irgend so eine Kindheitsangst :~D (Wie z.B. Angst vor Clowns, hatte auch Angst vor Weihnachtsmänner) Diese übertriebenen kindlichen Züge und Proportionen, die nicht mal bei den Babys so vorkommen in Verbindung mit Erwachsenenmode. Bin auch kein Fan von Manga und Anime. Da wirkt eine Barbiepuppe fast schon echt.


    Dass das aus Japan kommt habe ich mir fast schon gedacht :~D