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Kleinstadtstute

Beste Newsposterin 2012

  • »Kleinstadtstute« ist weiblich

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769

Dienstag, 8. Juli 2014, 20:23

Du meinst sicher, die meisten Model-Agenturen wären glücklich. Mag sein. One Eins ist keine Modelagentur, sondern eine Show und Künstleragentur, deren Produkte nach spätestens 2 Jahren von neuen Produkten ersetzt werden. Hat den Vorteil, dass man Gewinne sofort realisiert und nicht investieren muss. Wenn man eine Steffi Giesinger teuer vermarkten kann, da exklusiv, passt es nicht, wenn Betty & Co. parallel dazu bei der Konkurrenz rumschwirren und vielleicht mehr Attention generieren. Das mindert den Wert des Topmodels und das daraus zu erzielende Honorar.

Da hast du recht! Deswegen a) halte ich rein gar nichts von OE; b) kann ich mir nicht vorstellen, dass OE in die Zweit und Drittplatzierte investiert (und das noch hinter verschlossenen Türen)
Da gibt es Stefanie, die Siegerin für die viel Gage verlangt werden kann und dann den Rest der der Stefanie auf keinen Fall zur Konkurrenz werden darf.

Celebrian

Kaia Gerber | Peitschenadmin

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Dienstag, 8. Juli 2014, 22:13

@Kaizaa Wäre Klum wirklich daran interessiert, dann würde er die Testshoots machen lassen, denn it einer besseren Mappe kommen auch die besseren Jobs..
BTW: Kurzform -> Cele.
C wird wie K ausgesprochen Ke-le-bri-an. ;-)



Zitat

"Anna hält ihren Finger nicht in den Wind, sie ist der Wind."

Kaizaa

Model

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771

Mittwoch, 9. Juli 2014, 12:56

@Celebrian - Und genau das glaube ich aber auch nicht, denn Mädels wie Jana Beller, Luise Will hatten sich ja frühzeitig von OE gelöst. Wenn Du Dir deren Auftragsbilanz ansiehst, werden sie zwar von Red-Carpet-Terminen verschont - siehe mein Einwand oben - die Menge der Aufträge ist aber auch nicht besonders groß. Meiner Meinung nach gibt es in der Branche generell zu viele Models für zu wenige gut bezahlte Aufträge. Daher gibt es auch bei jeder anderen Model-Agentur mit Sicherheit Karteileichen.

Radhika

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Samstag, 12. Juli 2014, 17:30

Vielleicht sollte § 666 BGB mal ausdrücklich erwähnt werden: Es geht um die sog. Auskunfts- und Rechenschaftspflicht:

"Der Beauftragte ist verpflichtet, dem Auftraggeber die erforderlichen Nachrichten zu geben, auf Verlangen über den Stand des Geschäfts Auskunft zu erteilen und nach der Ausführung des Auftrags Rechenschaft abzulegen."

Die Verträge, die die Mädchen mit ONEeins haben, werden womöglich als Managementverträge bezeichnet. Um einen Managementvertrag handelt es sich aber nur, wenn der Manager nicht unerhebliche Anstrengungen zur Karriereförderung unternimmt. Wenn das nicht der Fall ist, liegt der Rechtsprechung zufolge ein Arbeitsvermittlungsvertrag vor, s. z.B. LG Düsseldorf Urt. v. 30.10.2008, Az: 8 O 126/08. Sofern ONEeins sich also verhält, wie von ehmaligen Kanditatinnen vielfach berichtet, also einfach nichts für sie tut , kann man das Kind ruhig anders nennen. In Wirklichkeit handelt es sich um Arbeitsvermittlungsverträge. Die wiederum sind ihrer Rechtsnatur nach Geschäftsbesorgungsverträge, die mit dem obigen Auskunfts- und Rechenschaftsanspruch des Auftraggebers einhergehen. Der sollte vielleicht einfach öfter geltend gemacht werden. Wenn z.B. Anfragen eingehen, die nicht an die Interessentinnen weitergeleitet werden, kann dies eine schwere Pflichtverletzung darstellen. Wenn der Vermittler versucht, dass Interesse auf ein anderes Model zu lenken oder im Anschluss darüber lügt, ist das erst recht eine Verletzung vertraglicher Pflcihten, denn selbstverständlich hat er die Geschäfte im Interesse der Auftraggeberin zu besorgen.

Falls es so ist, dass ungewöhnlich hohe Gagen für die Mädchen gefordert werden, kann auch dies ein Handeln gegen deren Interessen sein und zwar gerade unter dem Gesichtspunkt, dass sie als Anfängerinnen sich erst einen Namen machen und Erfahrungen sammeln müssen. Auch diesbezüglich gilt die uskunfts- und Rechenschaftspflicht.

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Orchidee35

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Sonntag, 13. Juli 2014, 11:43

Vielen Dank, @Radhika, für die Ausführungen!

Du bestätigst ja im Wesentlichen, was viele Ex-Kandidatinnen oder deren Angehörige (z.B. Papa Marolt) beschrieben haben, nämlich, dass die Verträge mit OneEins ein Management suggerieren oder sogar nennen, es tatsächlich aber reine Arbeitsvermittlung ist. Marolt nannte das 'Agenturarbeit' (oder so ähnlich).

Nun ist mir aber noch ein Fragezeichen bezüglich der Auskunftspflicht geblieben: Eigentlich sollte ja schon der gesunde Menschenverstand gebieten, Anfragen an das betreffende Mädchen weiterzuleiten oder sie zumindest mit dem Mädchen zu besprechen. Klum bestimmt da einfach selbstherrlich, was ihm in den Kram passt (ausgedeutsch: was am meisten Kohle bringt), und andere Kriterien (wie z.B. Wertigkeit eines Auftrages, Networking mit interessanten Auftraggebern, Förderung der Karriere des Mädchens etc.) sind ihm schnuppe.

In Artikel 666 BGB (ich sag jetzt nichts dazu, warum es gerade diese Zahl sein muss ;( ) wird nun eine Auskunftspflicht des Beauftragten durch den Auftraggeber gefordert. Klar, dass OneEins die Beauftragte ist in diesem Fall - aber ich habe mich gefragt, ob der Auftraggeber nicht die Kunden von OneEins sind?

Denn die Mädchen beauftragen ja OneEins nicht - sie sind Angestellte. In diesem Fall hätten sie womöglich kein Recht auf Information, weil sie von ihrem Arbeitgeber einfach zum Kunden geschickt werden - genau so, wie das z.B. bei einem Techniker auch der Fall wäre. Die Firma ist ja in diesem Fall auch nicht verpflichtet, ihren Angestellten im Detail zu erklären, wer alles Offerten verlangt hat für eine Reparatur (oder was auch immer) - die Verhandlung läuft über das Management/Verkauf/Kundenservice.

Die entsprechenden Fachleute werden nur darüber informiert, welche Anfragen zu einem Auftrag geführt haben und wann sie wo zu erscheinen haben und welchen Auftrag sie auszuführen haben.

Jedenfalls scheint das das Klumsche Modell zu sein. Deshalb bin ich nicht sicher, ob eine entsprechende Auskunftspflicht gefordert werden kann, weil die Mädchen rechtlich gar nicht Auftraggeber sind, sondern Angestellte.

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Sonntag, 13. Juli 2014, 12:56

Danke Radhika! Ist toll das Du Deine Kenntnisse weitergibst!

Shaft13

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775

Sonntag, 13. Juli 2014, 13:51

Und so wie Günni agiert, sollte jedes Mädel ohne Angestelltenvertrag binnen kürzester Zeit von OneDreck wegkommen können.

Mit Angestelltenvertrag ist es halt bitter. Da ist man Günni ausgeliefert, solange der Pünkltich das Gehalt überweist.
Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehre!
HALLELUJA!! AMEN!!

Radhika

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Sonntag, 13. Juli 2014, 16:39

@Orchidee
Angestellte, also Arbeitnehmerinnen, sind nur die ersten drei und das auch erst seit Staffel 7. Als Arbeitnehmerinnen haben sie tatsächlich keinen Auskunftsanspruch. (Das habe ich gestern im Steffi-Thread geschrieben, hätte wohl besser hierher gepasst). Ich gehe außerdem davon aus, dass die Mädchen in den ersten Monaten durch ONEeins noch durch ihre Castingshowverträge gebunden sind und in ihrer Handelungsfreitheit eingeschränkt werden können.
Das Modell mit den befristeten Arbeitsverträgen ist ziemlich teuflisch. Man muss sich allerdings fragen, ob es seitens des Arbeitgebers nicht sittenwidrig ist, Arbeitnehmer zur Untätigkeit zu bestimmen. Wenn jemand als Model eingestellt wird, beinhaltet der Vertrag, dass der Arbeitgeber die Arbeitnehmerin auch als Model einsetzt. Wenn nun z.B. Jolina und Ivana nicht zu den Castings für die BFW gehen durften, aber auch keine anderen Modeljobs für diesen Zeitraum erhalten haben, kann man sich schon fragen, ob sie bewusst und gewollt von einer Arbeit als Models und der Öffentlichkeit ferngehalten werden und ob dies mit der Verletztung schutzwürdiger Interessen der Arbeitnehmerinnen einhergeht.

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Celebrian (14.07.2014)