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avariel

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Mittwoch, 24. August 2016, 13:11

Ich persönlich denke, dass das Gericht gute Gründe dafür gehabt hat, dass es GL verurteilt hat. Gerade, weil der Prozess so stark in die Öffentlichkeit gezerrt wurde, wäre ein Fehlurteil fatal gewesen. Die ganzen "Amateurrichter", die online ihre Meinung dazu posten, haben keinen Einblick in das ganze Beweismaterial und zumeist haben sie auch nur einen Bruchteil der gesamten Videodokumentation gesehen. Ich glaube nicht, dass das Urteil aufgrund von Befangenheit der Richterin bzgl. GL Vergangenheit oder ihrer Aufmachung gefällt wurde, sondern die Fakten wurden auf den Tisch gelegt und man fällte ein Urteil aufgrund der Beweislage.
Dass GL laut Beweisführung gelogen hat, hat die Situation für Frauen, die wirklich vergewaltigt wurden, nicht unbedingt verbessert, ganz im Gegenteil.....

Mein Fazit: ich als Laie kann mir kein Urteil erlauben, das überlasse ich dem Gericht und vertraue darauf, dass das Gericht zu einer objektiven Entscheidung gekommen ist.
- Lokah Samastah Sukhino Bhavantu -
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Konnimausi (24.08.2016)

Maulwurf

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Mittwoch, 24. August 2016, 14:15

Um ehrlich zu sein habe ich nichts anderes erwartet denn der gesamte Vorwurf von Gina-Lisa als auch ihre Verteidigung stand von Anfang an auf tönernen Füßen. Ihr Problem war und bleibt das sich für ihre schweren Anschuldigungen keine harten Fakten erhärten ließen, weder konnten bei ihr K.O Tropfen nachgewiesen werden noch hat sie ein ärztliches Attest über ihre vermeintlichen Verletzungen vorgelegt und auch ihr Nachtatverhalten war alles andere als positiv. Letztendlich hat der Fall - mal wieder - gezeigt wie schwierig es für ein Gericht ist Gerechtigkeit zu schaffen wenn es Aussage gegen Aussage steht und keine Sachbeweise vorliegen. Insofern hat das Gericht meiner Ansicht nach vollkommen richtig entschieden denn es ist im deutschen Gerichtswesen nun einmal so das derjenige der etwas behauptet seinen Vorwurf auch beweisen können muss und das konnte Gina-Lisa nun mal nicht. Es ist zwar hart was die Staatsanwältin über sie urteilte hat aber letztendlich den Punkt getroffen denn diese Vorkämpferrolle nehme ich persönlich ihr nicht ab! Ich bin ja mal gespannt ob sie wirklich in Berufung geht wie sie es angekündigt hat denn ich bezweifle stark das die nächste Instanz zu ihren Gunsten entscheiden wird.

PS: Ich persönlich würde ihr empfehlen jegliche Interviews darüber in der Öffentlichkeit bis dato zu meiden und stattdessen lieber ihre Anwälte für sich sprechen zu lassen denn so wie sie aufgetreten ist und wie sie sich geäußert hat trug ebenfalls nicht zu ihrer Glaubwürdigkeit mit bei. Oftmals hatte ich den Eindruck ihr fehlen regelrecht die Argumente.

Jun

Abbey Lee Kershaw

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Mittwoch, 24. August 2016, 16:51

Von dem her was ich gelesen habe soll es wohl so gewesen sein, dass sie zuerst die Männer wegen des Filmens angezeigt hat und bei dieser Anzeige selbst von einvernehmlichem Sex gesprochen haben soll. Das macht natürlich den späteren Vergewaltigungsversuch sehr unglaubwürdig, und wenn dann auch noch die Beweise gegen ihre Aussage sprechen...
Aber ich denke auch, bei solchen emotional hoch aufgeladenen Geschichten ist es schwierig, sich ein Urteil zu bilden ohne alle Fakten zu kennen, und da traue ich dem Gericht zu, dass es sich gut genug darum gekümmert hat. Was an die Öffentlichkeit gerät kann ja nur ein Teil der Beweise sein, gerade wenn dieser Fall instrumentalisiert werden soll.

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Konnimausi (24.08.2016)

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Mittwoch, 24. August 2016, 19:18

Ich finde, Gina-Lisa hat auch mit der Wahl ihres Anwalts ein sehr unglückliches Händchen gehabt. Für meine Begriffe ist der ziemlich windig und eher keine Empfehlung für den Berufsstand. Es haben sich auch schon diverse mehr oder minder prominente Ex-Mandanten schlecht von ihm beraten gefühlt oder ihm vorgeworfen, er hätte sie nur zur eigenen Profilierung ausgenutzt.

Maulwurf

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Samstag, 10. Dezember 2016, 09:16

Gina-Lisa hat sich entschieden nicht in Berufung sondern nur noch in Revision zu gehen. Ihre Chancen auf ein besseres Ergebnis sind damit etwas gestiegen da dass erstinstanzliche Urteil allenfalls nur noch bestätigt aber nicht mehr verschlechtert werden kann. An der tatsächlichen Sach- und Faktenlage ändert sich dadurch jedoch nichts.

http://www.stern.de/lifestyle/leute/gina…ng-7232782.html

Konnimausi

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Samstag, 10. Dezember 2016, 10:55

Das ist so nicht richtig. Wenn nur sie und nicht auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt hat (was hier so sein muß, weil sonst die nun eingelegte Sprungrevision unzulässig wäre), dann gilt auch im Berufungsverfahren das Verbot der reformatio in peius, das heißt auch dort hätte sie keinen schlimmeren Schuldspruch "fangen" können als im erstinstanzlichen Urteil.
Außerdem endet das Revisionsverfahren im Regelfall mit einer Zurückverweisung an die Ausgangsinstanz, und was sie nun damit gegenüber einer Berufung gewonnen hat, wird mir ehrlich gesagt nicht ganz klar. Aber der Anwalt wird hoffentlich wissen, was er tut. :rolleyes:

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Samstag, 10. Dezember 2016, 12:13

Das ist so nicht richtig. Wenn nur sie und nicht auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt hat (was hier so sein muß, weil sonst die nun eingelegte Sprungrevision unzulässig wäre), dann gilt auch im Berufungsverfahren das Verbot der reformatio in peius, das heißt auch dort hätte sie keinen schlimmeren Schuldspruch "fangen" können als im erstinstanzlichen Urteil.
Außerdem endet das Revisionsverfahren im Regelfall mit einer Zurückverweisung an die Ausgangsinstanz, und was sie nun damit gegenüber einer Berufung gewonnen hat, wird mir ehrlich gesagt nicht ganz klar. Aber der Anwalt wird hoffentlich wissen, was er tut. :rolleyes:

Ich hab natürlich von der rechtlichen Lage keinen Schimmer, aber gemäss dem Bild-Artikel wollte Gina-Lisa kein Berufungsverfahren, weil da nochmals die ganzen Zeugen etc. geladen worden wären, was ihr zuviel gewesen wäre, während das Revisionsverfahren nur schriftlich stattfindet.

Kann ich eigentlich noch verstehen. Für mich siehts so aus, als wäre dieser ganze Prozess ziemlich nach hinten losgegangen... Jetzt versucht sie, wenigstens mit einem blauen Auge davonzukommen.

Konnimausi

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Samstag, 10. Dezember 2016, 12:43

Ja, das habe ich dem Artikel auch entnommen. Nur bei dem, was sie meint, was da falsch gelaufen ist, hätte eine echte Chance auf Verbesserung wohl tatsächlich in der Berufung gelegen. Da ist dann die Frage, wenn sie das nicht durchmachen will, ob sie dann nicht die Strafe hätte annehmen und überhaupt auf Rechtsmittel verzichten sollen. Das, was der Anwalt als Revisionsgründe nennt, sieht mir auf den ersten Blick nicht sonderlich erfolgversprechend aus (bis auf die Sache mit dem Einkommen vielleicht, da fällt dann vielleicht die Geldstrafe etwas niedriger aus). Aber wie gesagt, selbst wenn sie Erfolg hat, endet die Sache ja wahrscheinlich mit einer Zurückverweisung an die erste Instanz, dann gibt es dort wieder eine Verhandlung, dann wird sie wieder abgelichtet und durch die Presse gezerrt, also genau das, was sie vermeiden will. Na ja, muß sie selber wissen.