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avariel

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Sonntag, 20. Januar 2013, 10:53

Genau das ist ja das Paradoxe. Man wird als nicht-dünner Mensch weniger wert geschätzt und oft indirekt diskriminiert. Und dies immer unter dem Deckmäntelchen der Gesundheit. Das finde ich total falsch. Das Extrem-Dünnsein ist ein Ideal aus den Medien, das eigentlich für die meisten nur schwer zu erreichen ist. Aber es ist eine Masche um viiieeel Geld zu machen, da die Menschen diesem Ideal entsprechen wollen, das ihnen tagtäglich vor den Bildschirmen und in Zeitschriften präsentiert wird. Da man in den Medien nur sehr dünne Menschen sieht, werden Männer und Frauen in seinem Schönheitsempfinden beeinflusst und finden irgendwann selbst nur noch schlanken Frauenkörper attraktiv, obwohl es eigentlich nicht unserer Natur entspricht. "Dickere" Menschen kommen oft nur in den "Assi-Sendungen" vor, was wiederum zu unserem einseitigen Schönheitsempfinden beiträgt. Durch diese Masche werden aber unzählige Diätkochbücher, Light-Produkte, diverse Schlankmacher, OPs, etc. verkauft. Schlanksein wird zum Wirtschaftsfaktor.

Wenn man sich mal die Schönheitsideale der vergangenen Jahrhunderte und Jahrzehnte anschaut, dann sieht man, dass Schlanksein erst seit den 60er Jahren "in" wurde, also mit dem Aufkommen der Medien. Und von da an wird uns immer wieder eingepflanzt, wie wir als Frau auszusehen haben. Das wir uns damit selbst eine ganz schöne Last auferlegen und uns selbst einschränken müssen, um nicht diskriminiert zu werden, finde ich total absurd. Und das aller Schlimmste ist, dass wir uns mit ein paar Kilos zu viel selbst nicht mehr attraktiv finden.....

Wenn es nicht mehr dieses einseitige Schönheitsideal gäbe und wir dem auch nicht alle ungefragt nacheifern würden, dann würde es auch wieder eine viel breitere Masse an Geschmäckern geben, die sich nicht in eine einfache 90-60-90-Formel packen lassen. Dann hätten "dickere" Frauen ebenso viele Bewunderer, wie dünnere Frauen und keiner würde aufgrund seiner Figur diskriminiert werden.
- Lokah Samastah Sukhino Bhavantu -
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Sonntag, 20. Januar 2013, 13:28

Das Gewicht/weibliche Körperformen sind ja vor allem kulturbedingt. In Afrika gibt es Kulturen, wo die jungen Mädchen erstmal auf ein 'anständiges' Gewicht gemästet werden, bevor sie als heiratstauglich erklärt werden - eine Schlanke gilt als unweiblich und kriegt keinen ab...


So, nun aber zum Thema: Der einfachste, schnellste, gesündeste und günstigste Weg, schlanker zu werden, ist in meiner Erfahrung ganz einfach auf biologische Kost umzustellen.

Bio-Lebensmittel haben bei gleichen Kalorien im Schnitt etwa 30% mehr Inhaltstoffe. Deshalb isst man automatisch weniger.

Allerdings - für jene, die das ausprobieren möchten! - braucht der Körper eine Weile, bis er sich an die gehaltvollere Nahrung gewöhnt hat. Erfahrungsgemäss braucht es ein paar Wochen, bis der Körper kapiert hat, dass er nicht mehr Vorräte ansammeln muss.

Danach ists eigentlich ein Selbstläufer...

Und jene, welche vor den Kosten zurückschrecken: Dadurch, dass man weniger braucht (und auch weniger Heisshunger zwischen den Mahlzeiten hat - Stichwort Schokoriegel!), bleiben die Kosten für die Ernährung faktisch gleich wie bei konventioneller Ernährung.

Also, ich mach das unterdessen seit Jahren so, und ich bin sehr zufrieden. Gesund, nachhaltig, lecker und viel zufriedener. :)

Celebrian

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Montag, 21. Januar 2013, 09:58

Wobei es auch einfach immer drauf ankommt wie der eigene Körper was verträgt...und was einem schmeckt. Viele schwören auf Grau/Vollkornbrot...ich würde das, rein vom Geschmack her, nie essen. Es mag gesünder sein (wobei ich auch Leute kenne die das überhaupt nicht vertragen), aber ich will mein Essen auch gnießen können.

Übrigens...Biosachen werden auch gespritzt... Wenn man Pech hat mit Dingen die auch schädlich sind und deren Auswirkungen unbekannt sind..

Ach Orchidee kannst du mir mal di Quelle mit den 30% mehr Nährstoffe geben?
BTW: Kurzform -> Cele.
C wird wie K ausgesprochen Ke-le-bri-an. ;-)



Zitat

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Orchidee35

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12

Montag, 21. Januar 2013, 11:55

Wobei es auch einfach immer drauf ankommt wie der eigene Körper was verträgt...und was einem schmeckt. Viele schwören auf Grau/Vollkornbrot...ich würde das, rein vom Geschmack her, nie essen. Es mag gesünder sein (wobei ich auch Leute kenne die das überhaupt nicht vertragen), aber ich will mein Essen auch gnießen können.
Absolut. Bei Bio-Lebensmittel merkt man das übrigens schneller, weil die mehr Geschmack haben. Viele Leute mögen Bio deshalb nicht, weil sie ihr Lieblingsessen nicht mehr runterkriegen... das sie vermutlich in Wirklichkeit gar nicht vertragen... :rolleyes:


Übrigens...Biosachen werden auch gespritzt... Wenn man Pech hat mit Dingen die auch schädlich sind und deren Auswirkungen unbekannt sind..
Auch bei Bio gibts Qualitätsunterschiede. Merkt man ziemlich bald, wenn man mal umgestellt hat. :)


Ach Orchidee kannst du mir mal di Quelle mit den 30% mehr Nährstoffe geben?
Ja, frag einfach jeden Menschen, der auf Bio umgestellt hat. Ich würde sagen, die 'Einsparungen' liegen etwa bei 30%.

Die wissenschaftlichen Daten sind hingegen offenbar widersprüchlich (wie immer!): Einige kommen auf bis zu 30%, andere haben keinen Unterschied festgestellt (siehe Wiki).

Aber letztlich zählt ja, obs im Alltag was bringt oder nicht. Und da probiert man eben am besten selber aus.

Finde ich zumindest. :schulterzuck:

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