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fischflosse

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Montag, 4. Dezember 2017, 00:16

....Nicht als junge Frau eine Ausbildung zu machen und Kinder zu bekommen.


Hätte sie das mal in der Reihenfolge gemacht, dann hätte sich von meiner Seite aus jeder Kommentar erübrigt. ;) Wenn eine 20-Jährige mit bereits abgeschlossener Ausbildung Kinder bekommt, sehe ich es auch nicht so eng, weil sie sich eine solide finanzielle Basis geschaffen hat. Aber erst Kinder bekommen, dann ein Ausbildung anfangen und sich über die mangelnde Unterstützung des Staates während der Ausbildung zu beklagen ist für mich ein No-Go. Man sollte schlichtweg keine Kinder in die Welt setzen, wenn man sie sich nicht leisten kann oder so lange warten bis man sie sich leisten kann.

Und was eine jede Kandidatin mit ihren Sieg oder hinterher macht sei ihr selbst überlassen. Man kann ja auch feststellen, dass einem die Modeindustrie nicht liegt und geht ganz andere Wege.

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Celebrian (04.12.2017)

Radhika

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Montag, 4. Dezember 2017, 00:55

. Dann hat sie in jungen Jahren 100.000 € gewonnen und jetzt jammert sie das sie am Existenminimum lebt, warum hat sie ihr Geld dann nicht besser angelegt oder zumindest versucht sich eine Modelkarriere Post-GNTM aufzubauen, um noch etwas Geld zu verdienen.


fischflosse scheint ein Finanzgenie zu sein.
Ich hätte gerne ein paar Anlagetipps, ob Jenny die Kohle nun tatsächlich bekommen hat oder nicht. Wie legt man 100.000 € so an, dass nach Abzug von Einkommensteuer, Krankenversicherung, Lebenshaltungskosten usw. in Zeiten der Nullzinspolitik nach 9 Jahren noch genug übrig ist, damit man zu dritt davon leben kann?


Was den Kindsvater angeht: Da Jennifer sagt, sie sei alleinerziehend, gehe ich davon aus, dass ihr gegenwärtiger Partner nicht der Vater der Kinder ist. In dem Alter liegt es nahe, dass er keinen Unterhalt zahlen kann, weil auch er sich in einer Ausbildung befindet. Was mir sehr auffällt ist, dass Jennifer sich alein um die Kinder zu kümmern scheint. Es ist nicht die Rede davon, dass der Vater sie zu Kita/ Tagemutter bringt, abholt, am Wochenende zu sich nimmt usw. Das ist auch mit wenig Kohle möglich.

fischflosse

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Montag, 4. Dezember 2017, 01:08

. Dann hat sie in jungen Jahren 100.000 € gewonnen und jetzt jammert sie das sie am Existenminimum lebt, warum hat sie ihr Geld dann nicht besser angelegt oder zumindest versucht sich eine Modelkarriere Post-GNTM aufzubauen, um noch etwas Geld zu verdienen.
fischflosse scheint ein Finanzgenie zu sein.
Ich hätte gerne ein paar Anlagetipps, ob Jenny die Kohle nun tatsächlich bekommen hat oder nicht. Wie legt man 100.000 € so an, dass nach Abzug von Einkommensteuer, Krankenversicherung, Lebenshaltungskosten usw. in Zeiten der Nullzinspolitik nach 9 Jahren noch genug übrig ist, damit man zu dritt davon leben kann?



Ähm, Maulwurf hat doch schon richtiggestellt, dass sie keine 100.000 € bekommen hat, wovon ich fälschlicherweise im Vorhinein ausging. Seinen Kommentar habe ich mit einer Danksagung quittiert. Wozu also jetzt hier mit alten Kamellen kommen.

Anscheinend fällt dir aber sonst nichts anderes ein um mich irgendwie festzunageln.

vanessafan

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Montag, 4. Dezember 2017, 01:11



Es gibt Ausbildungsförderung (dass sie nicht mal zurückzahlen muss) und Wohngeld plus Kindergeld. Der Staat hilft also durchaus. Aber wenn man neben Kindern auch noch Luxusgüter wie einen Hund mitdurchfüttern kann, dann kann es einen ja wirklich nicht so schlecht gehen. ;)

Kostenlose Kinderbetreuung für Geringverdiener ist sicher nicht verkehrt, aber man braucht ja nicht immer gleich nach dem Staat (und somit auch nach einen Haufen Steuerzahler) rufen, nur weil man sich mehrmals Schwängern lassen hat, bevor man sich eine berufliche Grundlage geschaffen hat.


Sehe ich auch so, Ausbildungsförderung und Wohngeld sollte sie eigentlich erhalten, aber klar, muss man natürlich beantragen. Zumindest in Berlin zahlt man als Geringverdiener kaum etwas für die Kinderbetreuung und ab 3 Jahren ist die kostenlos. :)

Was ich nicht so ganz verstehe ist, dass sie von den Alleinerziehenden spricht, aber dann auch von einem Partner. Klar können die beiden Kinder von einem anderen Mann sein, aber gilt man da echt noch als Alleinerziehend?

Ansonsten finde ich ihre "Karriere" nicht so tragisch und in dieser Situation, wo sie sich befindet, stecken viele junge Mütter und Familien. Ich denke, das wird jetzt auch etwas dramatisiert, weil sie halt ein bekanntes Gesicht ist und ihre finanzielle Lage nicht so rosig ist, wie es wäre, wenn sie erfolgreich Karriere gemacht hätte. Ich denke, wenn sie die Ausbildung abschließt und einen Job findet, dann sieht das schon anders aus.

PS: Einen Hund würde ich nun nicht gerade als "Luxusgut" bezeichnen. ;)
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Radhika

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Montag, 4. Dezember 2017, 01:14

. Dann hat sie in jungen Jahren 100.000 € gewonnen und jetzt jammert sie das sie am Existenminimum lebt, warum hat sie ihr Geld dann nicht besser angelegt oder zumindest versucht sich eine Modelkarriere Post-GNTM aufzubauen, um noch etwas Geld zu verdienen.
fischflosse scheint ein Finanzgenie zu sein.
Ich hätte gerne ein paar Anlagetipps, ob Jenny die Kohle nun tatsächlich bekommen hat oder nicht. Wie legt man 100.000 € so an, dass nach Abzug von Einkommensteuer, Krankenversicherung, Lebenshaltungskosten usw. in Zeiten der Nullzinspolitik nach 9 Jahren noch genug übrig ist, damit man zu dritt davon leben kann?



Ähm, Maulwurf hat doch schon richtiggestellt, dass sie keine 100.000 € bekommen hat, wovon ich fälschlicherweise im Vorhinein ausging. Seinen Kommentar habe ich mit einer Danksagung quittiert. Wozu also jetzt hier mit alten Kamellen kommen.

Anscheinend fällt dir aber sonst nichts anderes ein um mich irgendwie festzunageln.


Wie bereits geschrieben, geht es mir nicht darum, ob Jennifer durch die Show so viel Geld bekommen hat oder nicht. Ich will den Anlagetipp!

Und wie kommst du darauf, dass mir sonst nichts einfällt? Du hast z.B. behauptet, Jennifer bekäme Ausbildungsförderung. Das ist Unsinn. Wenn du dir die Bestimmungen im Zusammenhang mit der Berufsausbildungsbeihilfe ansiehst und die anschaust, was Steuerfachangestellten- Azubis in der Regel verdienen, kommst du schnell darauf, dass man von rund 850 € brutto zwar nicht leben und nicht sterben kann, wenn man Lebensunterhalt und Wohnung finanzieren muss, aber über den BAB-Sätzen liegt.
Vielleicht informierst du dich das nächste Mal, bevor du angeblich alles besser weißt, aber nur Quatsch postest.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Radhika« (4. Dezember 2017, 01:37)


belle-blue

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Montag, 4. Dezember 2017, 07:53

. RTL hatte sie vor ca. fünf (?) Wochen zuhause besucht. Da konnte man sehen, dass sie derzeit keine Modelmaße mehr hat. Sie hat nun wesentlich mehr Oberschenkel und am Bauch ringsrum regelrecht einen "Rettungsring". So etwas sieht man je eher nur bei Männern. Daher war ich so überrascht. Sie selbst sagte dann auch im Interview, dass ihre Figur derzeit nicht modeltauglich wäre, es ihr aber auch nichts ausmache, da sie mit dem modeln abgeschlossen hätte.

Meinst du den Beitrag hier? https://rtlnext.rtl.de/cms/was-wurde-eig…739.html?c=ddbe

So dramatisch finde ich ihren Bauch da gar nicht. Klar, zum Modeln ist das zu viel und nicht straff genug, aber sie betont diese Region auch ungünstig durch die hüftige Skinny-Jeans, die sich schön in das weiche Bauch/Hüftgewebe drückt :S

Was ich nicht so ganz verstehe ist, dass sie von den Alleinerziehenden spricht, aber dann auch von einem Partner. Klar können die beiden Kinder von einem anderen Mann sein, aber gilt man da echt noch als Alleinerziehend?

In dem Beitrag wird von ihrem 'neuen Partner' gesprochen. So lange da keine Hochzeit stattfindet oder er anderweitig vor dem Staat die (finanzielle) Verantwortung für die Kinder übernimmt wird sie wohl als alleinerziehend gelten :nachdenk:

Aincrad

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Montag, 4. Dezember 2017, 19:34

Als ich die letzten Beiträge zu Jennifer Hofs Nachricht las, fand ich es auf mehrere Arten interessant. Einerseits nur schon wegen das Thema an sich, andererseits weil es unbewusst eine innere Selbstreflexion ausgelöst hat.

Zur Geschichte von Jenni Hof sehe ich es grundsätzlich wie fischflosse und co. In einer Zeit, wo die Kinder sich schnell an diese Dreckswelt anpassen müssten, aber wo es gleichzeitig auch Kondome, Spiralen und weiss was ich an Verhütung gibt, überlegst du es dir sehr gut vorher einen Kind in die Welt zu setzen. Dein Eigenglück hängt ja auch dran. So plane ich es selber auch und bin daher auch kein Vater (also nicht dass ich wüsste... :P ) Wenn du dich finanziell nicht schön eingeplant hast und du keinen festen Kinderwunsch hast, sind deine auch Ausreden gering. Jenni Hof hat das nicht geschickt gemacht. Und bei mehr als 1 Kind werden bei mir die Fragezeichen noch grösser.

Aber schlussendlich, und jetzt darauf kommt es mir an, lege ich persönlich den Schwerpunkt nicht darauf, was ein Mensch früher falsch gemacht hat. Gewisse Beiträge sind so was von kühl und distanziert das selbst die Pinguine erfrieren. Ich will nicht urteilen, freie Meinungsäusser, ich bin nur (wieder mal) fassungslos über die Empathie die wir zeigen. Ja ok, Jenni motzt, bla bla bla... Und es war unvernünftig von ihr. Wissen wir. Ihr habt auch Recht. Ich seh's wie euch. Aber wenn ich Beiträge wie bspw. von fischflosse und Shaft lese, die zwar gut argumentiert und rational sind, sozusagen "political correct", aber wo fast ausschliesslich auf den Fehler von Jenni Hof und ihren "falschen Entscheidungen" hingewiesen wird und nirgends ein Fünkchen Mitgefühl erkennbar ist... Boah, da bin ich hellfroh, dass ich mich nicht mit solchen Äusserungen identifiziere. Ich hab ja die gleiche Meinung, aber so kühl zu schreiben... Es hat mich fast schon genervt das zu lesen. Nicht mal wegen fischflosse etc., sondern allgemein. Niemand sagt ja, dass man mit Jenni Mitgefühl haben muss. Und bei fischflosses Ansicht widerspreche ich ihr im Geringste nicht und genauso hat sie ihr totales Recht, diesen Blickwinkel einzunehmen. Ich bin jetzt auch nicht unvernünftig und sage, dass dies falsch ist oder ziehe den ultimativen Schluss daraus, dass du so und so bist, ich kenn dich nicht einmal.

Aber immer dieses "Richtige" betonen, direkt, ohne auch nur einfach mal ein wenig das "Herzlichere" und positive zu betonen oder mal zu erwähnen... ??? Hoffe ihr versteht mich, nicht einfach zu beschreiben. Tschegg ich nicht, wie man so eingestellt sein kann Leute. Kann das nicht mit mir vereinbaren. Keine Ahnung, wie ihr die fehlende Empathie ausgleicht oder sie einfach nur in euch behält. Doch aus dieser Einstellungsweise sehe ich rein gar nichts. Vielleicht ist es Typensache. Vielleicht ist es die typische Distanziertheit der deutsch-schweizerischen Kultur die ich aufgrund ihrer rationalen Denkweise bewundere und für mich auch so übernehme. Aber die Welt mit dieser Kühlheit zu sehen finde ich total unattraktiv. Da ist mir die tausend-fehlerfache, aber die warmherzige Atmosphäre aus südlichen Regionen lieber. Und wer mir jetzt sagt, dass ich die Deutschen beleidigt habe... :rolleyes:

Mal ehrlich Leute, schaut euch mal mehr die guten Dinge an... Und gerade bei so einem Fall, ich meine Mutter zu sein ist trotz all den Scheiss der dir entgegenkommt doch etwas vom Tollsten, oder nicht?

Eines sage ich auch: Jenny hat keine "falsche Entscheidung" getroffen hat. Es war nicht die beste, aber keine falsche. Wenn ein Kind auf die Welt kam, war es nie ein Fehler. Meine Schwester in Italien lebt mit Mann und 3 Töchtern. Die älteste Tochter, also meine Nichte, hat vor 3 Jahren mit 19 ein Kind auf die Welt betracht. Mit der Sch... finanziellen Situation die dort herrscht und mein Schwager der 5 Mäuler füllen muss, war ihre Entscheidung auch nicht die Cleverste. Die Konsequenzen ziehen sich sozusagen ein Leben lang. Na und? Jetzt haben wir diese wundervolle Grossnichte, die ich lieber als Nichte bezeichne, weil wenn man mit 23 Grossonkel wird passt das nicht so ganz... Und trotz allem gehen wir über die Runden. Und meine Nichte macht das super als Mutter... Und Jenni womöglich auch. Fehler hin oder her.

Sich über den Staat beschweren, da bin ich gespalten. In Italien wärs ne andere Sache. In Deutschland kenne ich die Situation und Atmosphäre nicht, aber ich nehme mal an, dass es ähnlich wie in der Schweiz gut gesorgt wird. Da ist die Lage von Jenni schon eher selbstverschuldet. Aber den konkreten Fall kennt ja nur sie selbst.
LG
euer Aincrad

„How old must I have been, when I was obsessed with the fantasy of a steel castle that floated in the sky?
I wanted to leave the ground, to fly to that castle. For a long, long time, that was my only desire...
You know, Kirito-kun, I still believe, that in some other world, that castle truly exists."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Aincrad« (4. Dezember 2017, 19:39)


Konnimausi

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Montag, 4. Dezember 2017, 20:34

Also ich muss sagen, einiges, was hier geäußert wird, kann ich nicht nachvollziehen, anderes allerdings sehr gut.

Jennifer war mit Sicherheit nie "ganz oben", wie der Artikel es suggerieren will, sie hat ja als Model schließlich kaum was gerissen. Warum sie damit aufgehört hat, ist letztlich ihre Sache. Es gibt genügend Dinge im Leben, die einen wahrscheinlich glücklicher machen als das Modelleben, und letztlich ist es ja auch eine Typfrage, ob einem die Herumreiserei und das Modeln als solches liegt oder nicht. Ich kann auch nicht erkennen, dass sie irgendwie abgestürzt sein sollte. Sie lernt einen vernünftigen Beruf, in dem sie gute Chancen hat, auch einen Job zu finden, und der ihr für später Weiterbildungsmöglichkeiten offen lässt. Was soll daran ein Absturz sein?

Ihre Aussage, heute wollten Models nur noch Geld machen, früher hätten sie hinter der Marke gestanden, ist einfach nur saudämlich. Wenn jemand in Jennifers Alter schon mit "Früher-war-alles-besser"-Aussagen daherkommt, kann ich nur den Kopf schütteln.

Ob und wann sie Kinder bekommen will, ist ja nun ihre Entscheidung, und Kinder sind was Schönes. Da hat sicherlich auch jeder Zeitpunkt im Leben seine Vor- und Nachteile, und wenn alle immer auf den perfekten Zeitpunkt gewartet hätten, wäre die Menschheit wohl ausgestorben. Aber das Gejammere in dem Artikel über die Konsequenzen der eigenen Lebensentscheidungen geht mir echt auf den Zeiger.
Ok, sie hat einen Partner, der aber offenbar nicht der Kindsvater ist. In irgendeiner Weise scheint er sie ja aber doch zu unterstützen. Und wenn das zu wenig ist, muss sie es eben einfordern. Wobei ja aus dem Artikel nicht hervorgeht, ob sie mit ihm zusammenlebt, wie er zu ihren Kindern steht usw.
Dass junge Eltern unter Schlafmangel leiden und es schwer haben, alles auf die Reihe zu kriegen, ist ja nun auch nichts, was einen überraschen kann. Vor allem ist es ja dann eine freiwillige Entscheidung, wenn man schon den Schlafentzug und Stress von einem Kind hat, sich noch ein zweites zuzulegen. Und wenn man sich in so einer Situation unbedingt auch noch einen Hund ans Bein binden will, dann muss man auch nicht jammern, wenn die Nacht noch früher vorbei und der Morgen noch stressiger ist. Zu Zeiten der Sendung hatte sie ja auch noch ein Pferd, keine Ahnung, was aus dem geworden ist.
Die Beschwererei über den Staat kann ich nun mal so überhaupt nicht verstehen:
  • Sie bekommt Kindergeld für zwei Kinder - vom Staat. Das sind monatlich 192 EUR für jedes Kind.

  • Sie bekommt, da offenbar der Kindsvater nichts zahlen kann oder will, Unterhaltsvorschuss - vom Staat, weil sie trotz neuen Partners, der ja vielleicht auch was zum Haushalt zubuttert (es heißt ja, er unterstützt sie), rechtlich als alleinerziehend gilt. Das sind bei kleinen Kindern 152 EUR pro Kind und Monat, wenn sie älter werden, wird es mehr.

  • Sie bekommt von ihrem Arbeitgeber eine Ausbildungsvergütung. Wenn sie noch in Hessen wohnt, müssten das im dritten Ausbildungsjahr 900 EUR im Monat sein, jedenfalls ist das der von der Kammer empfohlene Betrag. Dass sie kein höheres Einkommen hat, liegt halt an der Ausbildung, aber wie hier schon gesagt wurde, hat sie ja keiner gezwungen, ihre Kinder zu bekommen, bevor sie die Ausbildung fertig hat und mehr verdienen kann.

  • Nennenswert Steuern zahlt sie mit ihrem Einkommen nicht.

  • Es gibt noch weitere mögliche Zuschüsse vom Staat, als da z. B. wären Berufsausbildungsbeihilfe, Ausbildungsgeld, ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld. Die schließen sich teilweise gegenseitig aus, aber da müsste man halt auch gucken, was ihr davon evtl. zusteht. Wenn sie nichts davon bekommt, dann hat das seine Gründe, nämlich dass sie sonst schon "zu viel" Geld bekommt.


Also ehrlich, während Ausbildung oder Studium haben wir doch wohl alle geknapst und geknausert und jeden Cent dreimal umdrehen müssen und am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig gehabt. Das liegt nun mal in der Natur der Sache. Ich weiß ehrlich nicht, was sie da jetzt vom Staat erwartet über das hinaus, was ihr ohnehin schon zusteht. Der Staat ist dafür zuständig, dass die Menschen das haben, was sie zum Leben brauchen, aber doch nicht dafür, dass sie ein bequemes/komfortables Leben führen.
Jedenfalls wünsche ich ihr, dass sie nächstes Jahr ihre Abschlussprüfung gut packt und dann weiter ihren Weg geht.

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