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Celebrian

Kaia Gerber | Peitschenadmin

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41

Sonntag, 29. Juli 2012, 16:16

Meiner Meinung nach wurde auch verpasst die guten Seiten der DDR Förderung zu übernehmen. Zu Wende wurde einfach alles gekippt un alles schlecht gemacht was aus der DDR kam, anstatt sich richtig dmait auseinanderzusetzen was daran gut war. Wenn ich schon lese, dass bei den Ruderern des SC DHfK nur 3 Trainer übrig blieben, von einem großen Stab...nunja...

Aber zeigt mir mal in Deutschland eine Sportart, außer Fußball, die 100%ig supermegamäßig gefördert wird. Vielleicht noch Biathlon. Aber ansonsten habe ich das nie groß gesehen/bemerkt. (wohlbemerkt war ich schon im Talentzentrum...so groß anders zu normalen Vereinen war das damals nicht..)
BTW: Kurzform -> Cele.
C wird wie K ausgesprochen Ke-le-bri-an. ;-)



Zitat

"Anna hält ihren Finger nicht in den Wind, sie ist der Wind."

42

Sonntag, 29. Juli 2012, 16:17

grade im reiten ist "nachwuchs" ja nicht sooooo wichtig wie bei zb leichtathletik. man kann auch mit 50 noch ne goldmedallie in dressur nach hause holen - aber in 100m hürden wohl nicht :D

ich glaube jeder der in deutschland aktiv leistungssport betreibt will auch zu olympia und da ne goldmedallie holen. ich bin selbst lange geschwommen, habe mit ner leistungsmannschaft trainert aber hatte keine lust auf wettkämpfe. es ist einfach nicht mein ding - der einzige sport bei dem ich tatsächlich auch auf turnieren war, war schach und selbst da hatte ich keinen riesen ehrgeiz.

von einer sehr guten freundin von mir der sohn spielt bei den kölner haien in der jugendmannschaft. das ist ganz klar auf dhl bzw auf die draftings in amerika ausgelegt. in den letzten 3 wochen der sommerferien hat er jeden tag 12 stunden training (also theorie, praxis, fitness etc) und auch unter der woche ist da einiges. ich glaub 3x die woche eistraining und dann am wochenende - klar - spiel. trotzdem ist das einfach nicht vergleichbar. das ist eine förderrung richtig profikarriere die den jungs aber trotzdem ermöglicht eine jugend zu haben. auch wenn die jungs ehrgeizig sind. trotzdem haben sie noch ein leben.

Ryuna

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43

Sonntag, 29. Juli 2012, 16:19


Aber zeigt mir mal in Deutschland eine Sportart, außer Fußball, die 100%ig supermegamäßig gefördert wird. Vielleicht noch Biathlon. Aber ansonsten habe ich das nie groß gesehen/bemerkt. (wohlbemerkt war ich schon im Talentzentrum...so groß anders zu normalen Vereinen war das damals nicht..)
Der Reitsport z. B. wird auch super gut gefördert, was aber auch unser Pferdezucht zuverdanken ist, da ist Deutschland nämlich das Aushängeschild.
"Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes viel wichtiger ist als Angst.
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Tralala2504

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44

Sonntag, 29. Juli 2012, 16:41

trotzdem ist das einfach nicht vergleichbar. das ist eine förderrung richtig profikarriere die den jungs aber trotzdem ermöglicht eine jugend zu haben. auch wenn die jungs ehrgeizig sind. trotzdem haben sie noch ein leben.
Nicht vergleichbar mit was? Dem Drill in China oder Russland? Wieso? Dort macht man im Prinzip auch nichts anderes. Auch solche Kinder wie die von dir beschriebenen haben keine ordentliche Kindheit und Jugend, wenn sie die ganze Zeit nur am trainieren und lernen (für die Schule) sind. Wo bleibt denn da die Zeit für andere Freizeitaktivitäten, wenn man 12 h am Tag (und dazu noch in seinen Sommerferien...) trainiert? Für mich klingt das nicht so, als ob sie da wirklich Kind sein dürfen. Sie müssen ja auch zum training, sonst fallen die Leistungen ab und sie werden von Spielen ausgeschlossen. Vor allem in noch so jungen Jahren geht es schnell, dass man den Anschluss verliert, wenn man es ein wenig schleifen lässt. Lass die mal in die Pubertät kommen.... Da lässt bei vielen der Ehrgeiz, den sie in junge Jahren hatten, auch stark nach. Das war auch ein großes Problem bei den Leuten aus meinem Verein (mir eingeschlossen ^^ ). Irgendwann kamen sehr viele an den Punkt, wo sie einfach keinen Bock mehr hatten auf das harte Training und eben lieber in die Disko gehen wollten (z.B.), was natürlich nen Leistungseinbruch mit sich gezogen hat....

45

Sonntag, 29. Juli 2012, 16:59

mirko ist 14 und sowas von in der pubertät :D

der hat durchaus sein privatleben - er hat spaß dran. die meisten seiner freunde spielen auch eishockey und es sind nicht die ganze sommerferien die er den "drill" hat sondern ganz klar NUR die sommerferien und davon die hälfte. in den oster und herbstferien ist nix - winter weiß ich nicht.

die jungs haben unter der woche 3x training - für gut eine stunde. jeder der hobbymäßig sport betreibt macht da fast mehr. ich hatte 2x die woche 2 studnen schwimmtraining - dann noch 2x die woche schach und am wochenende einen tag schachturnier. trotzdem hatte cih eindeutig eine jugend ;)

es ist imemr die goldene frage der eltern. ihc weiß bei vanessa ganz genau: sie ist nicht zu 100% happi damit das mirko dort trainiert - eben weil es viel freizeit kostet. aber mirko hat es sich ausgesucht - er WILL es so. und wenn mirko in 2 jahren sagt: nööö,ich will lieber saufen und party (naja, vielleicht in 4 jahren :D ) dann ist das halt so.

schlimm finde ich nur die eltern, die ihre kinder zu dem drillen was sie nie werden konnten...

nein, dein posting zeigt nur, dass du eine vorurteilsgeprägte vorstellung von dem hast, wie es dort zugeht.

ich hab diverse dokus über den drill in china gesehen. wie 6 jährige kinder von zuhause weggenommen werden und in internate gesteckt werden. wo es nur sport und schule gibt. DAS ist ein himmelweiter unterschied.

Tralala2504

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46

Sonntag, 29. Juli 2012, 17:26

der hat durchaus sein privatleben - er hat spaß dran. die meisten seiner freunde spielen auch eishockey und es sind nicht die ganze sommerferien die er den "drill" hat sondern ganz klar NUR die sommerferien und davon die hälfte. in den oster und herbstferien ist nix - winter weiß ich nicht.
Ah ok, 14 :). Solange er Spaß dabei hat, ist es natürlich kein Problem. Das soll ja jeder machen, wie er mag ;).
die jungs haben unter der woche 3x training - für gut eine stunde. jeder der hobbymäßig sport betreibt macht da fast mehr. ich hatte 2x die woche 2 studnen schwimmtraining - dann noch 2x die woche schach und am wochenende einen tag schachturnier. trotzdem hatte cih eindeutig eine jugend ;)
Ist das eine spezielle Sportschule oder wie muss ich mir das vorstellen? Bei uns in den Sportschulen hat man jeden Tag training z.B. (außer natürlich am Wochenende und in den Ferien auch nur sporadisch).

schlimm finde ich nur die eltern, die ihre kinder zu dem drillen was sie nie werden konnten...
Ja, das find ich persönlich auch furchtbar! :thumbdown:

nein, dein posting zeigt nur, dass du eine vorurteilsgeprägte vorstellung von dem hast, wie es dort zugeht.

ich hab diverse dokus über den drill in china gesehen. wie 6 jährige kinder von zuhause weggenommen werden und in internate gesteckt werden. wo es nur sport und schule gibt. DAS ist ein himmelweiter unterschied.
Das find ich grad ein wenig hart. Du implizierst damit, dass ich doch absolut keine Ahnung hätte von dem, was ich schreibe. Ich habe auch schon solche Dokus gesehen, die Methoden dort sind zum Teil einfach nur zum Kopfschütteln.... Aber trotzdem gehts dort eben auch nur primär um Schule und Sport. Und natürlich sollte man aber auch das, was im Fernsehen gezeigt wird, ein wenig kritsch sehen. Ich bezweifle ja gar nicht, dass das, was man in den Dokus zeigt, wahr ist. Jedoch wird da mit Sicherheit auch nicht immer alles gezeigt bzw. pickt man sich doch immer die krassesten Beispiele von allen raus. Oder warst du schonmal in China an solchen Schulen und hast es miterlebt? Und wer sagt dir denn, dass die Kinder in China daran keine Freude haben? Natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber bei den Sachen, die ich gesehen habe, haben die befragten Kinder eher nicht den Eindruck gemacht, es würde sie überfordern oder sie wären unglücklich. Die sind eben anders erzogen, die haben eine ganz andere Mentalität und Einstellung zu der ganzen Sache (natürlich sollte man auch diese Aussagen kritisch sehen, da man ja als Außenstehender nie weiß, was genau da hinter den Kulissen vorgeht und mit welchen Strafen den Kindern gedroht wird, wenn die gegenüber ausländischen Kameras irgendwas schlimmes sagen oder anklingen lassen, sie würden schlecht behandelt werden, aber man erkennt ja auch oft an der Körpersprache oder Mimik ein wenig, ob es ernst gemeint ist oder nicht). Höchstens kamen solche Aussagen wie (sinngemäß) "ich habe Heimweh und vermisse meine Eltern" oder "Ja, ich finde das Training schon sehr hart, aber ich will auch mal xy werden, also weiß ich ja, wofür ich das mache".


Bei uns ist es z.B. auch so, dass es auch nur Sportschulen in vier Städten im Bundesland gibt. Das bedeutet bei uns für so ziemlich jeden Sportler, der eben nicht zufällig eh aus dieser Stadt kommt das Internat. Natürlich ist es dort nicht ganz so krass wie die von dir beschriebene Situation, da man natürlich keine Ausgangssperre und nichts hat - aber für einen zehnjährigen kann das trotzdem sehr hart sein, wenn er fast die ganze Zeit weg von zuhause ist.

47

Sonntag, 29. Juli 2012, 17:41

Zitat

Das find ich grad ein wenig hart. Du implizierst damit, dass ich doch absolut keine Ahnung hätte von dem, was ich schreibe


ich schrieb schon mir absicht "dort" - das war auf das training der junghaie bezogen... ;)


die junghaie sind die junggruppe der kölner haie. dh im endefekt der nachwuchs für die profimanschten. es gibt diverse ehemalige junghaie die heute bei den profis spielen bzw viele spielen dann deutschland bzw ein paar sogar weltweit (von 2en weiß ich das sie in der nhl sind) in profivereinen

für mich macht die entwicklung von nem 6 jährigen kind zu einem 11 jährigen kind shcon einen unterschied. ich wüsste zumindest nicht das es ein grundschul-sportinternat gibt. das ist ja das was im asiatischen raum so heftig ist. das sind grundschulkinder.

im endefekt isses ja heute auch so, dass die kinder eine gewisse leistund bringen müssen, wenn sie etwas schaffen wollen.

also beispiel 2 kinder aus meinem bekanntenkreis (die sind nicht repärsentativ aber da gibt es nunmal nicht so viele kinder in dem alter ;) )

mirko, 14 jahre - geht täglich bis ca 13 uhr in die realschule und hat an 3 tagen die wochen eistraining plus vermutlich noch theorie - 2 stunden.

leonie, 11 jahre - geht aufs gymnasium. tut sich etwas schwer will aber später studieren. dementspreichend aht sie 3 tage die woche bis 16 uhr unterricht und da sie sich etwas schwer tut muss sie recht viel lernen.


leonie WILL auf dem gymnasium bleiben und dank abi nach der 12. hat sie ein ernormes pensum.


ich denke beide haben ein gewisses pensum das zeitlich vergleichbar ist. der eine will auf die uni, der andere profisportler werden.

wer es von beiden schlechter trifft - darüber will ich nicht urteilen.

Lanavia

Topmodel

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48

Sonntag, 29. Juli 2012, 17:55

Meiner Meinung nach wurde auch verpasst die guten Seiten der DDR Förderung zu übernehmen. Zu Wende wurde einfach alles gekippt un alles schlecht gemacht was aus der DDR kam, anstatt sich richtig dmait auseinanderzusetzen was daran gut war. Wenn ich schon lese, dass bei den Ruderern des SC DHfK nur 3 Trainer übrig blieben, von einem großen Stab...nunja...

Genau DAS ist mMn auch das große Problem. Mann muss sich nur mal die DDR und BRD Medaillenspiegel anschauen: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_o…aus_Deutschland
Diese Entwicklung spricht mMn Bände.

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